HOME

Kugel gestoppt: Smartphone rettet Kassierer das Leben

So was gibt's sonst nur im Film: Ein Räuber überfällt eine Tankstelle und schießt auf den Kassierer. Dieser überlebt unverletzt, weil er sein Handy am rechten Fleck trug.

Es war eine Schicht, die ein Verkäufer aus Winter Garden in Florida nicht so schnell vergessen wird: Bei einem Überfall auf seine Tankstelle eröffnet ein Räuber das Feuer und trifft ihn direkt in die Brust. Jedoch: Die Kugel trifft das Handy in seiner Brusttasche. Er überlebt.

"Er hat sehr großes Glück gehabt!", bestätigt Scott Allen von der zuständigen Polizeidirektion. In der Nacht zum Montag betrat ein Mann in einem schwarzen Kapuzenpullover die Tankstelle. Zuerst fragte er den Angestellten nach einem Getränk, dann zog er eine Waffe. Er forderte den Verkäufer und seinen Kollegen auf, den Safe zu öffnen, dies gelang den Männern jedoch nicht. Daraufhin verließ der Räuber den Shop und feuerte dabei einen einzelnen Schuss ab.

Räuber ging leer aus

Nach dem missglückten Raub wurde neben der Polizei auch der Notdienst zum Tatort gerufen. Bei der Untersuchung durch die Sanitäter klagte einer der beiden Überfallenen über leichte Schmerzen im Brustbereich. "Dann begannen sie den Mann zu untersuchen und stellten fest, dass der Räuber auf ihn geschossen hat, ihn getroffen hatte und dass sein Handy die Kugel gestoppt hatte", so Allen. Das Telefon steckte noch immer in seiner Brusttasche.

Zwar hatte der Räuber nur eine Kleinkaliberwaffe verwendet, doch Polizist Allen betont: "Ich habe Opfer von Kleinkaliberwaffen gesehen, und ich weiß, dass sie tödlich sein können." Der Mann konnte unverletzt zu seiner Familie zurückkehren - das Handy ist bei dem Überfall nicht so gut weggekommen, wie das Foto zeigt. Der Schütze ging leer aus und wird nun von der Polizei gesucht.

amt
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.