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Kurioser Kriminalfall: Seit 1964 vermisste Australierin wurde vermutlich ermordet

Auf dem Weg zur Arbeit verschwindet Judith Bartlett 1964 spurlos. 2009 entdeckte man ihre Leiche. Aufgrund neuer DNA-Testergebnisse ermittelt die australische Polizei nun wegen Mordes.

In Australien wird ein vermutlicher Mordfall knapp 50 Jahre nach der Tat neu aufgerollt. Im Fall der 1964 vermisst gemeldeten Judith Bartlett werde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet, teilte die Polizei am Montag mit. Die sterblichen Überreste von Bartlett waren erst 2009 gefunden worden. Im April ergaben neue DNA-Tests, dass es sich wirklich um ihre Leiche handelte.

Die Leiche wurde auf einem abgelegenen Grundstück gefunden, das mehr als 200 Kilometer vom Ort der Entführung der Frau entfernt ist. Der Fundort sowie verdächte Verletzungsspuren am Körper haben die Polizei dazu bewogen, Mordermittlungen aufzunehmen - fast 60 Jahre nach dem Verschwinden von Judith Bartlett.

Die Ehefrau und Mutter war zuletzt im März 1964 auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz, dem "Old Royal Hotel" in Bathurst, im Bundesstaat New South Wales gesehen worden. Dort lebte die damals 28-Jährige mit ihrem Mann und drei Kindern im Alter zwischen zwei und zehn Jahren. Der Familienvater zog die Tochter und die beiden Söhne nach dem Verschwinden der Mutter allein auf. Er glaubte bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr daran, dass seine Frau ihn einfach verlassen hatte. Bartletts Tochter Frances Ryan sagte am Montag unter Tränen, ihre Brüder und sie seien sich nun sicher, dass ihre Mutter sie damals nicht einfach allein gelassen habe. "Sie hat nicht aufgehört uns zu lieben."

Ein Wanderer hatte die Überreste des Körpers im Mai 2009 auf einem abgelegenen Anwesen im 850-Einwohner-Dorf Gooloogong entdeckt. Die Polizei hat die Öffentlichkeit um Hinweise zu der Tat gebeten.

juho/AFP / AFP
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?