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Leichenfund in Berlin: Junge gesteht Tötung eines 55-Jährigen

Ein Jugendlicher hat zugegeben, einen 40 Jahre älteren Mann in Berlin-Spandau erstochen zu haben. Die beiden kannten sich offenbar. Die Ermittler prüfen, ob Rache für einen Missbrauch dahinter steckt.

Nach dem Fund eines sterbenden Mannes in einer Hochhaus-Siedlung in Berlin-Spandau hat die Polizei einen 15-Jährigen festgenommen. Der Junge gestand kurz darauf, den 55-Jährigen getötet zu haben. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.

Opfer und Täter kannten sich nach Angaben der Ermittler. Jetzt werde geprüft, ob es sich um eine Beziehungstat handelte. Es werde untersucht, ob der 15-Jährige von dem späteren Opfer missbraucht worden sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Ein Passant hatte den 55-Jährigen leblos auf einer Wiese vor dessen Wohnhaus entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb der Mann wenig später, er wurde laut Obduktion erstochen. Der 15-Jährige wurde in der Nähe gefasst.

fw/DPA / DPA
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