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Zerstückelte Frauenleiche in Fässern: Ermordete wurde nie vermisst gemeldet

Im September wurde eine zerstückelte Frauenleiche in einer Garage gefunden, nun werden Details bekannt. Die Frau ist offenbar schon vor langer Zeit getötet worden - und wurde nie vermisst.

In dieser Garage wurden im September die Leichenteile, gelagert in Fässern, entdeckt

In dieser Garage wurden im September die Leichenteile, gelagert in Fässern, entdeckt

Einen Monat nach dem mysteriösen Fund von Leichenteilen in einer Garage in Hessen hat die Polizei Ermittlungsergebnisse bekanntgegeben. Demnach lagen die Leichenteile etwa zehn Jahre lang in den beiden blauen Plastikfässern, in denen sie nun in Schwalbach im Taunus gefunden wurden. Die Todesursache der zur Tatzeit etwa 43 Jahre alten Frau sei noch nicht hundertprozentig geklärt, teilte die Polizei in Hofheim am Freitag mit. Sie habe zuletzt im Frankfurter Westen als Obdachlose gelebt, niemand habe sie als vermisst gemeldet.

Frau verschwand vor elf Jahren

Vermutlich vor elf Jahren verschwand die Frau laut den Ermittlungen der Polizei spurlos aus ihrem gewohnten Umfeld in Frankfurt am Main. Sehr wahrscheinlich sei sie kurz darauf an einem bislang unbekannten Ort getötet worden. Die Leichenteile - nicht gefunden wurde bislang der linke Arm - wurden laut Polizei bald darauf in den blauen Plastiktonnen deponiert. Diese Tonnen können nach den bisherigen Ermittlungen frühestens vor sechs Jahren in die Garage im Hof eines Mehrfamilienhauses gestellt worden sein.

Ein Rentner hatte die Garage gemietet. Nach seinem Tod wollten die Angehörigen diese am 10. September entrümpeln - dabei machten sie den grausigen Fund.

yps/DPA / DPA