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Drei Verltetzte: Schießerei im Leipziger Rockermilieu - ein Toter

Der Leipziger Osten gilt als sozialer Brennpunkt. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Zwischenfällen. Bei einer Schießerei im Rockermilieu ist nun ein Mann getötet worden.

Schießerei im Rockermilieu in Leipzig: Die Polizei ist vor Ort

Schießerei im Rockermilieu in Leipzig: Die Polizei ist vor Ort

Bei einer Schießerei im Rockermilieu sind im Leipziger Osten ein Mensch tödlich und drei weitere schwer verletzt worden. Es habe mehrere Festnahmen gegeben, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Beteiligten gehörten nach Polizeiangaben den verfeindeten Rockergruppen Hells Angels und United Tribunes an. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Wie viele Beamte am Ort waren, wollte die Sprecherin nicht sagen. Die Straße wurde abgesperrt.

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung sollen etwa 20 Mitglieder der Hells Angels am Nachmittag versucht haben, in ein Lokal in der Eisenbahnstraße zu gelangen, die von den United Tribunes kontrolliert wird. Passanten hätten die Polizei alarmiert.

Der Leipziger Osten gilt als sozialer Brennpunkt und Drogenumschlagplatz in der Messestadt. Immer wieder ist er Schauplatz von Schlägereien und Messerstechereien zwischen rivalisierenden Gruppen. Erst vor gut zwei Wochen war die Polizei mit etwa 200 Beamten ausgerückt, um eine Massenschlägerei zu unterbinden. Auch mehrere Drogenrazzien gab es dort bereits.

fin / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?