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Lange Haftstrafen: Familienclan ließ Obdachlose jahrelang wie Sklaven schuften - und lebte selbst im Luxus

Elf Mitglieder eines kriminellen Familienclans sind in England zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Sie haben Männer unter widrigen Bedingungen hausen und für sich arbeiten lassen. Die Anklage spricht von "moderner Sklaverei".

Die elf Verurteilen gehören einer Großfamilie im englischen Lincolnshire an

Die elf Verurteilen gehören einer Großfamilie im englischen Lincolnshire an

"Diese Verbrechen sind schaurig in ihrer Gnadenlosigkeit", sagte der vorsitzende Richter bei der Urteilsverkündung. In England sind elf Mitglieder eines kriminellen Familienclans zu teils sehr langen Haftstrafen verurteilt worden. Zehn Männer und eine Frau sollen in Lincolnshire über Jahre hinweg Männer wie Sklaven für sich haben arbeiten lassen, wie die Polizei mitteilt und mehrere englische Medien berichten.

Die Gruppe hatte sich demnach darauf spezialisiert, Obdachlose, Alkoholiker und Menschen mit geistigen Einschränkungen mit dem Versprechen auf Arbeit und Unterkunft auf ein Gelände zu locken. Dort wurden die Männer zwischen 18 und 63 Jahren dann in alten Wohnwagen ohne fließend Wasser oder Toiletten untergebracht und mussten teilweise sieben Tage die Woche von morgens bis abends schuften. 18 Männer zwangen die Täter so über die Jahre unter widrigen Bedingungen zu Teer- und Asphaltarbeiten. Die Familie selbst lebte derweil einen luxuriösen Lebensstil in gehobenen Häusern, mit Sportwagen und teuren Urlauben.

Ein Opfer musste sein eigenes Grab schaufeln

Den Berichten zufolge strich der Clan nicht nur die durch die Arbeit der Männer erwirtschafteten Profite ein, teilweise sollen sie den Opfern auch die ausgezahlte staatliche Unterstützung weggenommen haben. Mit körperlicher Gewalt und Einschüchterung zwangen sie dem Gericht zufolge die Männer, weiter für sie zu arbeiten.

Mehrere Opfer berichteten während des Prozesses von Prügel und Drohungen. Ein Mann sei von einem Familienmitglied gezwungen worden, sein eigenes Grab zu schaufeln, wie die BBC berichtet. Als er es ausgehoben hatte, sei ihm ein Vertrag unter die Nase gehalten worden mit den Worten: "Du arbeitest den Rest deines Lebens für mich. Wenn du den Vertrag nicht unterschreibst, endest du da drinnen." Dieses Opfer sei auch mehrfach mit Steinen und einer Harke verletzt worden.

Auf diesem Gelände in Drinsey Nook, Lincolnshire, lebten die Opfer und Teile des Familienclans

Auf diesem Gelände in Drinsey Nook, Lincolnshire, lebten die Opfer und Teile des Familienclans

Viele der Männer waren jahrelang in den Fängen des Familienclans, die Odyssee eines der Opfer dauerte 26 Jahre. Im September 2014 führten die örtlichen Polizeibehörden dann Razzien auf den Grundstücken der Familie durch und befreiten die 18 Männer. Nun wurden die Täter verurteilt.

"Jeder Widerstand, so wussten sie, war vergeblich"

"Ihre Opfer wurden in die völlige Unterwerfung gedrängt. Jeder Widerstand, so wussten sie, war vergeblich", sagte der Richter den Angeklagten. Der 57-jährige Kopf der Familie wurde zu zehn Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, zwei seiner Söhne bekamen mehr als 15 Jahre, die anderen acht Familienmitglieder bis zu sieben Jahren.

"Die Opfer werden die Jahre, die ihnen genommen worden, nie zurück bekommen, aber ich hoffe, dass es ihnen ein bisschen Linderung verschafft, dass die Täter ihrer gerechten Strafe zugeführt wurden. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um zu verhindern, dass andere das gleiche Schicksal teilen werden müssen", wird der Leiter der zuständigen Polizeiabteilung in Lincolnshire zitiert.

fin / fin
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(