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Nach Tötung von Löwe: US-Behörde ermittelt gegen Cecils Jäger

Gegen den Zahnarzt Walter Palmer, der in Simbabwe den Löwen Cecil tötete, wird ermittelt. Dies teilte die Behörde für Fischerei und Tiere via Twitter mit. Er solle sich umgehend bei ihnen melden, heißt es. 

Ein Polizist und Diensthund gehen entlang der Zahnarztpraxis des Jägers

Menschen haben vor der Zahnarztpraxis des Jägers, der Löwe Cecil tötete, Plüschtiere niedergelegt. Eine US-Behörde ermittelt gegen den Mediziner

Nach der umstrittenen Tötung des bekannten Löwen Cecil in Simbabwe sind nun auch in den USA Ermittlungen gegen den verantwortlichen Jäger aufgenommen worden. "Wir werden uns von den Fakten leiten lassen", teilte die Behörde für Fischerei und Tiere (UWFWS) auf Twitter mit.

Der im Bundesstaat Minnesota lebende Zahnarzt Walter Palmer, der sich zur Tötung der Raubkatze bekannt hatte, möge sich umgehend bei der Behörde melden. 

Palmer hatte den 13 Jahre alten Löwen, der als ein Wahrzeichen des Hwange-Nationalparks im Nordwesten Simbabwes galt, offenbar mit einem perfiden Trick aus dem Park gelockt und getötet. Die Aktion löste unter Tierschützern und im Internet einen Sturm der Entrüstung aus.


mod / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?