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Beliebte und teure Frucht: Trio klaut Avocados im Wert von 300.000 Dollar

Avocados sind so beliebt wie nie, die Preise für die Frucht schießen gerade in die Höhe. Davon wollten auch drei Mitarbeiter eines kalifornischen Avocado-Händlers profitieren. Doch die Polizei kam dem Trio auf die Schliche.

Eine aufgeschnittene Avocado wird in der Hand geahlten

Noch nie waren Avocados so teuer. Das hat in Kalifornien jetzt Kriminelle auf Plan gerufen.

Die Avocado. Eine Frucht, die gefühlt die Weltherrschaft des Feuilletons an sich gerissen hat. Alles, was ein Hipster mag, wird aus Avocado gemacht. Egal ob Guacamole, Avocado-Toast, Avocado-Salat oder sogar Avo-Latte. Allein in Deutschland hat sich der Avocado-Konsum in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht. Fürs Geschäft heißt das: Der Preis für Avocados ist so hoch wie nie. Und das hat nun auch Kriminelle auf den Plan gerufen.

In Kalifornien nahm die Polizei drei Männer fest, die in der Stadt Oxnard Avocados im Wert von 300.000 Dollar gestohlen haben sollen. "Sie sind gefragt. Jeder liebt diese Frucht", sagte Ermittler John Franchi der "Los Angeles Times". "Deshalb nehmen wir das sehr ernst. Denn es ist ein wichtiges Produkt hier."

Avokado-Kisten für halben Preis verkauft

Die Männer haben jahrelang für die Firma Mission Produce gearbeitet, einem der weltgrößten Avocado-Händler. Dort sollen sie die Früchte geklaut haben. Franchi zufolge haben die drei Mitarbeiter monatelang Avocado-Kisten, die regulär etwa 50 Dollar kosten, unter der Hand für rund die Hälfte verkauft.

Als in der Buchhaltung der Firma Unregelmäßigkeiten auftauchten, wurde die Polizei eingeschaltet. Die bekam dann den Tipp, dass es vermehrt ungewöhnliche Fälle von Avocado-Verkäufen gegen Barzahlung von einer Reifungsanlage gebe.

Durch Überwachungskameras überführt

Tatsächlich wurde es in dem Unternehmen früher noch so gehandhabt, dass die Kunden ihre Bestellungen direkt an den Anlagen abholen mussten. Vor einigen Monaten begann Mission Produce damit, seine Ware auszuliefern. Doch einige Kunden hatten das offenbar nicht mitbekommen und holten noch immer selbst ihre Avocados ab. An diese Unwissenden sollen die drei Mitarbeiter die Kisten direkt verkauft haben und das Geld dann in die eigene Tasche gesteckt haben. Bilder auf Überwachungskameras überführten die drei Männer schließlich, die daraufhin festgenommen wurden.


rpw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.