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Sicherheitslücke an US-Flughäfen: Männer schmuggeln 153 Waffen in Passagierflugzeugen

Zwei Männer haben mehr als 150 Pistolen und Sturmgewehre in US-Flugzeugen geschmuggelt. Einer von ihnen arbeitete am Flughafen. Die US-Behörden entdeckten die Sicherheitslücke durch einen Zufall.

Am Internationalen Flughafen von Atlanta, US-Bundesstaat Georgia, ist ein Waffenschmuggler aufgeflogen

Am Internationalen Flughafen von Atlanta, US-Bundesstaat Georgia, ist ein Waffenschmuggler aufgeflogen

Geladene Waffen und Munition in der Kabine von US-Passagierjets: Die amerikanischen Behörden haben jetzt eine große Sicherheitslücke bei Linienflügen aufgedeckt. Wie der Sender CNN am Dienstag berichtete, hatte ein Angestellter der Gepäckabfertigung in Atlanta in Georgia mit seinem Dienstausweis die Kontrollen am Flughafen umgangen, um einem Komplizen kurz vor dem Abflug in einer Toilette des Sicherheitsbereichs die Schusswaffen und Munition zu übergeben. Nach Darstellung der Behörden wurden auf diese Art in mehreren Flügen mindestens 153 Schusswaffen - Pistolen und auch Sturmgewehre - von Atlanta nach New York gebracht, wo sie unter anderem auf dem Schwarzmarkt verkauft wurden.

Anfang Dezember sei der "fliegende Komplize" am Flughafen John F. Kennedy in New York festgenommen worden - mit 18 Pistolen im Handgepäck. Sieben der Waffen seien geladen gewesen. Kurz darauf klickten auch die Handschellen für den Gepäcklader. Die Polizei war den Männern auf die Spur gekommen, als eine der Waffen in New York einem verdeckten Ermittler zum Kauf angeboten wurde.

Erst vor wenigen Tagen waren Sicherheitsmängel an Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt aufgedeckt worden. Prüfern war es nach Medienberichten mehrfach gelungen, Waffen oder gefährliche Gegenstände durch die Passagierkontrolle zu schmuggeln.

tkr/DPA / DPA
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