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Mali: Islamisten steinigen unverheiratetes Paar

200 Augenzeugen sahen zu, wie die Eltern zweier Kinder in Mali gesteinigt wurden. Die Region wird von einer islamistischen Gruppe kontrolliert, die mit al Kaida verbündet ist.

Islamisten haben im Norden von Mali nach den Schilderungen von Augenzeugen ein unverheiratetes Paar #Link;http://www.stern.de/service/steinigung-90414116t.html;gesteinigt#. Zwei Vertreter der Region, die namentlich nicht genannt werden wollten, sagten der Nachrichtenagentur AFP am Montag, das Paar sei in der Stadt Aguelhok vor den Augen von rund 200 Menschen getötet worden. Sie hinterließen demnach zwei gemeinsame Kinder, von denen eines erst sechs Monate alt sei.

Das Paar sei am Sonntag aus dem Umland der Stadt Aguelhok ins Zentrum des Ortes geführt und dort umgebracht worden, sagten die beiden Vertreter. "Ich war vor Ort", sagte einer von ihnen. "Sie wurden in zwei große Löcher gestellt und mit Steinen beworfen, bis sie tot waren." Seinen Angaben zufolge fiel die Frau gleich zu Beginn der Steinigung in Ohnmacht, der Mann habe anfangs noch geschrien.

Bundesregierung ist empört

Der zweite Vertreter sagte, das Paar hinterlasse zwei Kinder, von denen eines erst sechs Monate alt sei. "Die Menschen sind gekommen, um das zu sehen, es gab Zeugen", sagte er über die rund 200 Anwesenden. Es ist der erste bekannt gewordene Fall einer Steinigung, seit die Region vor mehreren Monaten in die Hände bewaffneter Islamistengruppen gefallen war. Die Stadt Aguelhok wird von der Gruppe Ansar Dine kontrolliert, die mit #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/al-kaida-90338594t.html;al Kaida# verbündet ist.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP) zeigte sich empört und forderte ein Ende der "schweren" Menschenrechtsverletzungen in Mali. "Wir verurteilen entschieden die Gewalt gegen die Menschen im Norden Malis, um dort eine radikale Interpretation der Scharia zu etablieren", erklärte Löning in Berlin. Sofern sich der "entsetzliche Bericht" über die Steinigung bewahrheite, handle es sich um eine Tat, die auch in Mali unter Strafe stehe und die "durch nichts zu rechtfertigen" sei.

ger/AFP / AFP
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