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Regensburg: Vermisste Studentin Malina K.: Das ist die Hoffnung der Polizei

Die Polizei kommt bei der Suche nach der vermissten Studentin Malina K. aus Regensburg nicht voran. Jetzt setzen die Beamten ihre Hoffnung auf einen Joker der Ermittlungsarbeit.

Die Studentin Malina K. aus Regensburg wird seit Sonntagmorgen vermisst.

Die Studentin Malina K. aus Regensburg verschwand am Morgen des 19.03. und wird seitdem vermisst.

Seit fast zwei Wochen ist die Regensburger Studentin Malina K. verschwunden, trotz Suchaktionen mit immensem Aufwand gibt es nach wie vor keine Spur von der 20-Jährigen. Die Polizei hat in den vergangenen Tagen Spürhunde, Taucher und Hubschrauber eingesetzt, das Handy der jungen Frau ausgewertet und ist Dutzenden Hinweisen nachgegangen - bisher ohne Erfolg.

Zuletzt haben Beamte in der Domstadt auf dem vermeintlich von Malina K. zurückgelegten Weg mögliche Zeugen und Anwohner befragt. Sie erhoffen sich davon neue Erkenntnisse, insbesondere zu dem Ablauf der letzten Stunde vor dem rätselhaften Verschwinden der Studentin nach einer Party. Besonderes Interesse gelte dabei "Frühaufstehern und Nachtschwärmern" in Regensburg, teilt die Polizei mit.

Malina K.: Polizei Regensburg setzt aufs Fernsehen

Die Ermittler versprechen zwar, nicht aufzugeben, bis sie die vermisste Studentin gefunden haben, groß angelegte Suchaktionen werde es aber vorerst nicht mehr geben. Stattdessen setzt die Polizei jetzt auch auf das Fernsehen: Das ZDF will den mysteriösem Fall in seiner Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" aufgreifen. Die Beamten hoffen so auf neue Hinweise aus der Bevölkerung zum Aufenthaltsort von Malina K. Wann genau der Fall ausgestrahlt wird, steht laut Polizei noch nicht fest. Auch in welcher Form, also ob als kurzer Aufruf oder ob als Filmbeitrag, ist noch nicht bekannt. Die nächste Ausgabe von "Aktenzeichen XY... ungelöst" wird am kommenden Mittwoch um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Eine Fahndung oder eine Zeugensuche in der Kultsendung vor einem Millionenpublikum gilt bei Ermittlern als "letzter Strohhalm". Laut ZDF sind es oft "die hoffnungslosen Fälle", die in der Sendung landen, häufig sind alle herkömmlichen Ermittlungsmethoden schon ausgeschöpft. Die Erfolgsquote der Sendung liegt nach Senderangaben bei etwa 40 Prozent: Bis Ende 2016 sind von gut 4500 Fällen rund 1800 aufgeklärt worden. Die Ermittler in Regensburg hoffen, dass in Kürze ein weiterer Erfolg hinzukommt.