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Mord an 13-Jährigem: Manfred Seel - Serienmörder und Kannibale?

Manfred Seel aus Hessen soll bis zu zehn Morde begangen haben: Ermittler prüfen, ob der 2014 verstorbene Rentner ein sadistischer Killer war. Eine Hypothese: Er verspeiste Teile seiner Opfer.

Manfred Seel führte ein Leben als unauffälliger, freundlicher Familienvater

Manfred Seel führte ein Leben als unauffälliger, freundlicher Familienvater - und soll ein sadistischer Lustmörder gewesen sein

Der 2014 gestorbene Manfred Seel könnte Ermittlern zufolge zwischen 1971 und etwa 2004 bis zu zehn Menschen ermordet haben. Der Mann aus dem Frankfurter Umland soll ein Doppelleben geführt haben: als unauffälliger, freundlicher Familienvater - und als Serienkiller. Den Ermittlern drängt sich nun ein weiterer, grausamer Verdacht auf: Manfred Seel könnte seine Opfer auch verspeist haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, geht es um den Mord an dem 13-jährigen Tristan.

Der Jugendliche war im Jahr 1998 in Frankfurt-Höchst umgebracht worden. Die Umstände seines Todes galten lange als ungeklärt. Inzwischen prüfen die Ermittler eine Verbindung zu dem Fall einer 2014 in der Garage von Seel gefundenen Frauenleiche. Es handelte sich um die ehemalige Prostituierte Britta D. - dass sie ein Opfer von Manfred Seel ist, gilt als ziemlich sicher. Wegen der besonderen Grausamkeit, mit der bei beiden Taten vorgegangen wurde, waren den Ermittlern Parallelen aufgefallen.

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Der Serienmörder Karl Denke

Karl Denke ("Papa Denke", "Kannibale von Münsterberg") ermordete zwischen 1903 und 1924 in seiner Wohnung in Münsterberg (heute: Ziebice in Polen) mindestens 30 Menschen, zumeist Landstreicher. Er tötete seine Opfer, verarbeitete und aß ihr Fleisch, das er zudem – in Pökelsalz haltbar gemacht – auf dem Wochenmarkt in Breslau verkaufte. Über seine Taten führte er Buch. Sein 31. Opfer, das schwer verletzt fliehen konnte, war bereits vermerkt. Denke beging in der Haft Selbstmord. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei Hinterlassenschaften, die auf 42 Opfer schließen lassen – darunter Hosenträger und Schnürsenkel aus Menschenhaut.

Opfer wurden die Hoden entnommen

Nun also der Verdacht des Kannibalismus. "Wir haben im Fall Tristan diese Hypothese. Es ist durchaus denkbar, aber bisher gibt es keinerlei Beweis“, sagte Kriminalhauptkommissar Frank Herrmann, Leiter der zuständigen Mordkommission und Mitglied der "SOKO Alaska", zur "Bild".

Doch wie kommen die Ermittler zu dieser Annahme? Zum einen soll der Mörder bei Tristans Leiche die Hoden entnommen haben. "Die gelten in vielen Kulturkreisen als Aphrodisiakum", sagte Kriminalhauptkommissar Herrmann. Zum anderen soll auch am hinteren Oberschenkel des Opfers ein großes Stück Fleisch entfernt worden sein. Das Muskelfleisch soll bei Kannibalen besonders begehrt sein, heißt es.

Soko "Alaska" ermittelt im Fall Manfred Seel

Alle Fälle der mutmaßlichen Mordserie haben eine Gemeinsamkeit: Den Opfern wurden Organe oder Leichenteile herausgeschnitten oder abgetrennt und vom Täter mitgenommen. Ermittler der Soko "Alaska" sprechen von einer "besonderen Grausamkeit", mit der der Täter bei seinen Verbrechen vorging.


kis
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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