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Mädchen geschwängert: Angeklagter beschuldigt Elfjährige, ihn im Schlaf vergewaltigt zu haben

In einem Vergewaltigungsprozess in Massachusetts hofft der Angeklagte offenbar mit einer geschmacklosen Ausrede davonzukommen. Er behauptet, das elfjährige Opfer habe ihn im Schlaf vergewaltigt.

Ein Mann aus Massachusetts soll ein 11-jähriges Mädchen vergewaltigt und geschwängert haben (Symbolbild)

Ein Mann aus Massachusetts soll ein 11-jähriges Mädchen vergewaltigt und geschwängert haben (Symbolbild)

Im US-Bundesstaat Massachusetts steht seit vergangenem Montag ein Mann vor Gericht, der beschuldigt wird, ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt zu haben. Justin A. wurde am vergangenen Freitag verhaftet - zwei Wochen nachdem bei dem Opfer eine Schwangerschaft festgestellt wurde, berichtet die lokale Nachrichtenseite "Mass Live". Wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab, war das Mädchen zu diesem Zeitpunkt im vierten Monat schwanger.

Die Elfjährige sagte aus, über 18 Monate hinweg von dem Angeklagten zum Geschlechtsverkehr gezwungen worden zu sein. Am 9. Juli habe sie sich schließlich einer Freundin ihrer Mutter anvertrauen können, so die Staatsanwältin Jill O'Connor - obwohl der mutmaßliche Täter immer wieder Druck auf das Mädchen ausgeübt haben soll.

Schwangerschaft verändert Version des Angeklagten

Zunächst stritt der 38-jährige Angeklagte ab, mit dem Mädchen jemals Sex gehabt zu haben. Er beschuldigte stattdessen einen jungen Verwandten des Opfers, die Elfährige mehrere Jahre lang missbraucht zu haben.

Doch nachdem die Schwangerschaft des Mädchens bekannt wurde, änderte er plötzlich seine Version. Vor Gericht behauptete er, das Kind könnte ihn vergewaltigt haben, während er selbst schlief. Er selbst und seine Anwälte plädierten auf unschuldig.

DNA-Test soll zeigen, wer der Vater ist

Inzwischen wurde die Schwangerschaft abgebrochen. Ein DNA-Test des Fötus soll jetzt Klarheit bringen, wer der Vater ist. Eine Gewebeprobe wurde bereits entnommen, das Ergebnis des Tests steht allerdings noch aus.

Die Möglichkeit, dass seine Vaterschaft festgestellt werden könnte, hat den Angeklagten offenbar dazu veranlasst, eine mögliche Erklärung dazu abzuliefern - so abstrus sie auch klingt. 

Gegen eine Kaution von 50.000 Dollar wurde Justin A. auf freien Fuß gesetzt. Der Richter ordnete jedoch an, dass sich der Mann bis zur nächsten Anhörung von dem Mädchen und seiner Familie fernhalten soll.

ivi