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US-Staat Alabama: Mann schießt in Kirche auf Frau und Baby

Ein 26-Jähriger hat in einer Kirche im US-Staat Alabama während des Gottesdienstes auf seine Freundin und das gemeinsame Baby geschossen und beide verletzt. Der Pastor und die Gläubigen konnten Schlimmeres verhindern.

Gelb-schwarzes Polizeiabsperrband quer durchs Bild gespannt, vor einer an einen Highway angrenzenden Wiese bei Sonnenschein.

Offenbar hat ein Pastor in Alabama bei einer Schießerei Schlimmeres verhindert

Stunden nachdem er bei einem Gottesdienst auf seine Freundin und ihr gemeinsames Baby geschossen hatte, ist ein 26 Jahre alter Mann im US-Bundesstaat Alabama wegen versuchten Mordes angeklagt worden. Der Schütze hatte die Kirche in Selma am Sonntag betreten, sich in die erste Reihe zwischen seine Freundin und das Kind gesetzt und dann plötzlich die Waffe gezogen und um sich geschossen, wie der Lokalsender WSFA am Montag unter Berufung auf die Polizei berichtete. 

Die 24-Jährige sei an der Schulter und am Kinn getroffen worden, das Kind an der Hand. Auch der Pastor der Gemeinde erlitt eine Schusswunde am Bein. Er hatte nach Augenzeugenberichten versucht, den Schützen zu überwältigen.

Schütze wurde überwältigt - und angeklagt

Wie es weiter hieß, gelang es Kirchengängern schließlich, dem Schützen die Waffe zu entreißen. Der Mann sei dann zunächst geflüchtet, kurz darauf aber von der Polizei gestellt und kurz darauf wegen dreifachen versuchten Mordes angeklagt worden, berichtete die Zeitung "Selma Times-Journal".

Möglicher Hintergrund der Tat ist ein schon länger andauernder gewalttätiger Streit zwischen dem Paar, wie der Lokalsender WSFA unter Berufung auf die Polizei berichtete. Dabei könnte es nach Angaben der Zeitung um das Sorgerecht für das Kind gegangen sein.

jen / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?