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Von Kamera überführt: Mann schließt Deckel von Whirlpool und lässt Frau darin ertrinken

Eine Frau ist in ihrem eigenen Whirlpool ertrunken, nachdem ihr Mann das Sprudelbad im Freien mit einem Deckel verschlossen hatte. Der Vorfall ist genau dokumentiert: von der Überwachungskamera des Paares. 

Mann schließt Deckel von Whirlpool und lässt Frau darin ertrinken

Ein Mann hat seine Frau im hauseigenen Whirlpool ertrinken lassen (Symbolbild)

Picture Alliance

Ein Mann hat seine Ehefrau in einem Whirlpool mutmaßlich ertrinken lassen. Wie mehrere US-Medien berichten, hatte das Paar aus Wheeling, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat West Virginia, den vergangenen Samstagabend in ihrem Außen-Whirpool verbracht und dabei Alkohol getrunken. Laura Huska, 57, habe vergeblich versucht, aus der beheizten Wanne zu steigen. Ihr Mann, Eric Huska, 58, soll versucht haben, ihr zu helfen. Zunächst. Bei einem erneuten Anlauf seiner Frau habe der 58-Jährige den Whirlpool abgedeckt, während sie noch darin gesessen habe, und sei ins Haus gegangen. Erst 90 Minuten später sei er wieder zurückgekehrt, um den Deckel zu entfernen. Seine Frau war zu diesem Zeitpunkt bereits tot.

Whirlpool-Drama von Kamera dokumentiert

Die Ermittler wissen das so genau, weil die Überwachungskamera der Huskas den Vorfall dokumentiert hat. Das Motiv bleibt den Ermittlern dennoch schleierhaft. "Aus welchem Grund auch immer er die Abdeckung auf den Pool getan hat", wird der örtliche Vize-Polizeichef Todd Wolff zitiert, "wir sind uns sicher, dass Alkohol eine große Rolle dabei gespielt hat."

Eric Huska rief nach Polizeiangaben selbst den Notruf, nachdem er seine tote Frau im Whirpool entdeckt habe. Maßnahmen vor Ort, die Frau zu reanimieren, seien gescheitert. Wenig später sei sie in einem Krankenhaus für tot erklärt worden. Ursache: Tod durch Ertrinken.

Der Tatverdächtige, der bisher nicht strafrechtlich aufgefallen sei, wurde am vergangenen Dienstag einem Haftrichter vorgeführt. Er befindet sich vermutlich in Haft, bis die genauen Umstände der Tat geklärt sind - es sei laut "Daily Herald" nicht überliefert, ob der Tatverdächtige auf Kaution frei gekommen sei. Sollte er wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen werden, berichtet die Zeitung, drohe Eric Huska eine Gefängnisstrafe zwischen drei und 14 Jahren.

Quellen: "Daily Herald", "News.com.au"

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fs