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Polizei sucht Zeugen Neuer Hinweis im Mordfall Maria Bögerl aufgetaucht

Dieses Phantombild zeigt den Tatverdächtigen im Mordfall Bögerl
Im rätselhaften Mordfall der entführten und ermordeten Bankiersgattin Maria Bögerl gibt es eine neue Spur. Das BKA hat jetzt ein Phantombild und eine Stimmprobe eines Tatverdächtigen veröffentlicht. Auf der Sprachaufnahme kann man hören, wie ein Mann von einem Lehrgang berichtet und von einem Bundeswehrmesser schwärmt. Er lallt dabei stark. 
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Fast sieben Jahre ist es her, dass die Bankiersgattin Maria Bögerl ermordet wurde. Der Fall ist noch immer ungelöst - doch jetzt gibt es einen neuen Hinweis: die Stimme eines Verdächtigen. Hoffnungsvoll wendet sich die Polizei damit an die Öffentlichkeit.

Knapp sieben Jahre nach dem Mord an der Bankiersgattin Maria Bögerl suchen die Ermittler nach einem neuen Tatverdächtigen. Der Mann sei im nordrhein-westfälischen Hagen aufgetaucht, sagte eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes (BKA) am Mittwoch. Er stamme nach eigenen Angaben aus der Gemeinde Königsbronn in Baden-Württemberg und sei früher Angehöriger der Bundeswehr gewesen. Wem gegenüber er das geäußert haben soll, wurde zunächst nicht bekannt.

Polizei sucht nach Zeugen - Wer kennt die Stimme des Mannes?

Die Polizei wendet sich nun erneut über die ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" an die Öffentlichkeit. Alle Informationen zur Fahndung, ein Phantombild sowie eine Stimmaufzeichnung des unbekannten Täters sind auch als Download auf der Internetseite des BKA zu finden. So suchen die Beamten nach Zeugen, die weitere Angaben zu dem Mann machen können.

Die Ehefrau des damaligen Heidenheimer Sparkassenchefs wurde im Mai 2010 aus ihrem Haus entführt. Die Täter verlangten 300.000 Euro, die Übergabe des Lösegelds scheiterte. Später fand ein Spaziergänger die verweste Leiche der 54-Jährigen an einem Waldrand bei Heidenheim.

jen DPA AFP

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