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Merkel will Freilassung der Gefangenen: Iran wirft ausländischen Journalisten Kontakt zur Opposition vor

Die iranische Regierung hat den zwei festgenommenen ausländischen Journalisten vorgeworfen, Kontakte zu oppositionellen Gruppen zu haben.

Die iranische Regierung hat den zwei festgenommenen ausländischen Journalisten vorgeworfen, Kontakte zu oppositionellen Gruppen zu haben. Die beiden Männer "hatten Touristenvisa und Verbindungen zu anti-revolutionären Gruppen", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Ramin Mehmanparast, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Sie hätten sich nur als Journalisten ausgegeben und einen "Bericht" über ihr Treffen mit dem Sohn der zum Tode verurteilen Iranerin Sakine Mohammadi Aschtiani vorbereitet. Dies sei der Grund für ihre Festnahme, fügte der Sprecher hinzu. Der Fall werde nun geprüft.

Die Nationalität der beiden Festgenommenen ist bislang noch nicht offiziell bestätigt. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass die beiden aus Deutschland kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Dienstagmorgen während eines Aufenthalts in Bukarest, sie habe großes Interesse an der Freilassung der beiden Journalisten.

AFP / AFP
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