HOME

Mindestens 166 Leichen: Ermittler entdecken illegales Massengrab in Mexiko

Mindestens 166 Menschen sind in einem illegalen Massengrab im Osten Mexikos verscharrt worden. Sie fielen vermutlich dem dort wütenden Drogenkrieg zum Opfer. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Luftaufnahme vom Teil des Massengrabs in Mexiko

An mindestens 32 Stellen auf einem 300 Quadratmeter großen Grundstück in Veracruz, Mexiko haben  Ermittler Schädel, Knochen- und Kleidungsreste entdeckt

DPA

Seit dem 8. August sind Ermittler und Forensikexperten im Osten Mexikos mit den Ausgrabungen und Untersuchungen an einem Massengrab beschäftigt. Mindestens 166 Leichen wurden auf einem Grundstück im Bundesstaat Veracruz verscharrt. Neben Schädeln und Knochenresten fanden die Ermittler 200 Kleidungsstücke, 144 Ausweise und andere persönliche Gegenstände.

Der genaue Fundort werde aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben, sagte Staatsanwalt Jorge Winckler am Donnerstag. Nach Angaben der Behörden handelt es sich um mindestens 32 Gräber. Wie es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft weiter hieß, sagte ein Informant den Behörden, dass mehrere hundert Menschen an dem Ort verscharrt worden seien. Die Behörden versuchen derzeit mit Drohnen und Bodenradar-Geräten, weitere Leichen zu orten. Nach ersten Erkenntnissen sind die Gräber mindestens zwei Jahre alt.

Mexikanischer Drogenkrieg fordert unzählige Tote

Menschlicher Schädel in illegalem Massengrab in Mexiko

In dem Massengrab wurden mindestens 166 menschliche Schädel gefunden

DPA

In Mexiko liefern sich rivalisierende Banden einen Krieg um die Vorherrschaft über den Drogenhandel. Mehr als 200.000 Menschen wurden seit 2006 im mexikanischen Drogenkrieg ermordet. Damals startete die Regierung unter Einsatz der Armee einen Feldzug gegen die Drogenkartelle. Kritiker machen diesen Einsatz maßgeblich für den Anstieg der Morde verantwortlich. Im östlichen Bundesstaat Veracruz ist die Mischung aus Drogenkriminalität, Bandenkonflikten und Korruption besonders brisant. Allein in dieser Region gelten seit 2006 etwa 3600 Menschen als vermisst. In einem anderen, 2016 in Veracruz gefundenen Massengrab wurden 280 Leichen gefunden. 

Bürgerrechtler und Ermittler werfen dem inhaftierten ehemaligen Gouverneur von Veracruz, Javier Duarte, schwere Verbrechen vor. Zwei ehemalige Polizeichefs und eine Reihe von Behördenmitarbeitern stehen im Verdacht, während der Amtszeit Duartes von 2010 bis 2016 Auftragsmörder angeheuert und Entführungen in Auftrag gegeben zu haben. Duarte wird vorgeworfen, persönlich Entführungen und Morde in Auftrag gegeben zu haben. Er soll zudem hunderte Millionen Dollar an öffentlichen Geldern veruntreut haben, um seinen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren.

fri / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.