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Schweiz 37-Jähriger soll mit Defibrillator auf Autos eingeschlagen haben – dutzende Wagen beschädigt

beschädigte Autos im Parkhaus in der Schweiz
Die Polizei veröffentlichte Fotos von zwei beschädigten Autos
© Kantonspolizei Wallis
Unter anderem mit einem Defibrillator soll ein Deutscher in der Schweiz auf Autos in einem Parkhaus eingeschlagen haben. Die Bilanz: 74 beschädigte Fahrzeuge und ein Krankenhausaufenthalt.

Kurioser Einsatz für die Kantonspolizei im schweizerischen Wallis. Dort hat ein 37-jähriger Mann aus Deutschland in einem Parkhaus offenbar eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Nach Angaben der Beamten wütete der Verdächtige am Wochenende in einer Garage in der Ortschaft Täsch im Mattertal. Unter anderem soll er mit einem in dem Parkhaus hängenden Defibrillator auf zahlreiche abgestellte Autos eingeschlagen haben. Insgesamt seien 74 Fahrzeuge beschädigt worden, dazu auch die Einrichtung des Parkhauses.

"Unvorstellbar, dass einer so durchdrehen kann!"

Von der Kantonspolizei veröffentlichte Fotos zeigen unter anderem einen Tesla mit zersplitterter Heckscheibe sowie einen Landrover mit zerstörtem Außenspiegel.

"Bei fast allen Autos wurden die Scheibenwischer abgerissen", zitiert die Zeitung "Blick" eine Mattertal-Touristin. "Unvorstellbar, dass einer so durchdrehen kann!"

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Die Polizei rückte mit mehreren Streifen zu dem Parkhaus an, der 37-Jährige kam zunächst in ein Krankenhaus. Was ihn zu seinem Ausraster getrieben hat, ist noch unklar, genauso wie die Höhe des Sachschadens an den Autos und dem Parkhausinventar. Die Staatsanwaltschaft Wallis hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet.

Woher aus Deutschland der Mann kommt, teilte die Kantonspolizei nicht mit.

Quelle:Kantonspolizei Wallis, "Blick"

wue

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