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Dubai Model springt aus Angst vor Vergewaltigung aus dem Fenster – und wird verhaftet


Weil ein Mann sie vergewaltigen wollte, sprang ein russisches Model aus dem sechsten Stock ihres Hotels. Sie überlebte – jetzt aber hat die Polizei in Dubai sie festgenommen.

Ekaterina Stetsyuk ist eine außergewöhnlich hübsche Frau, ihr Geld verdient sie als Model. Auf Instagram zeigt sich die 22-jährige Russin knapp bekleidet und in lasziven Posen an Orten auf der ganzen Welt. Im Moment aber kann Stetsyuk einfach nur froh sein, noch am Leben zu sein – und ihre Zukunft ist weiterhin ungewiss. Die junge Frau befindet sich im Gefängnis in Dubai, nachdem sie nach eigenen Angaben vor einem Vergewaltiger geflohen war.

Wie Verwandte des Models aus der russischen Stadt Irkutsk berichten, befand sich Stetsyuk allein in ihrem Hotelzimmer mit einem ausländischen Geschäftsmann, um mit ihm über geschäftliche Dinge zu sprechen. Dieser wollte mit ihr schlafen. Als sie ablehnte, habe er versucht, sie zu vergewaltigen. Dabei habe er sie mit einem Messer bedroht, behauptet sie. Stetsyuk sei es allerdings gelungen, das Messer selbst in die Hände zu bekommen und den Mann zu verletzen, berichtet die britische Zeitung "Daily Star" unter Berufung auf Äußerungen von Stetsyuks Mutter im russischen Fernsehen.

Aus dem sechsten Stock gesprungen – dann wurde sie festgenommen

"Aus Angst um ihr Leben" sei das Model dann aus dem Fenster gesprungen. Dass sie den Sprung aus dem sechsten Stock überlebte, gleicht schon einem kleinen Wunder. Allerdings kam sie mit schweren Verletzungen, unter anderem an der Wirbelsäule, ins Krankenhaus und musste zweimal operiert werden. Doch sobald es ihr etwas besser ging, wurde sie selbst festgenommen. Mittlerweile befindet sich Stetsyuk in einem Gefängnis in Dubai.

Der Geschäftsmann, der sie angeblich vergewaltigen wollte, wurde zwar am Flughafen verhaftet, als er die Vereinigten Arabischen Emirate verlassen wollte. In den Verhören erhob der 38-jährige Pakistani aber selbst Vorwürfe gegen die 22-Jährige: Sie habe ihn zuerst angegriffen, außerdem wird dem Model vorgeworfen, als Escort gearbeitet zu haben. "Die Gesetze dort sind anders, wir sind sehr besorgt", zitiert die "Daily Mail" Stetsyuks Mutter. Das russische Konsulat in den Emiraten hat der jungen Frau Unterstützung zugesagt.

Währenddessen haben Stetsyuks Freunde eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, um ihre medizinischen Behandlungen zu finanzieren. Die Kosten sollen sich bereits auf mehr als 12.000 Euro belaufen.

Dubai: Model springt aus Angst vor Vergewaltigung aus dem Fenster – und wird verhaftet
epp

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