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Mögliche Terrorgefahr: Waffen aus 3D-Druckern gefährden Flugverkehr

Auf den Luftverkehr kommt eine neue Bedrohung zu: Funktionsfähige, selbstgemachte Waffen aus 3D-Druckern könnten problemlos durch den Sicherheitscheck geschmuggelt und an Bord zusammengebaut werden.

Die Bundespolizei hat vor Terror-Anschlägen auf Flugzeuge mit Kunststoffwaffen aus 3D-Druckern gewarnt. Das berichtet das Magazin "Focus" unter Berufung auf ein vertrauliches Schreiben der Behörde vom 17. Juni. Darin hieße es, die Waffen seien "geeignet, Angriffe auf die Sicherheit des Luftverkehrs durchzuführen". In dem Papier werden Flughafen-Verantwortliche aufgefordert, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen. Das Kontrollpersonal müsse schnellstmöglich über die neue Gefährdungslage informiert werden. Derzeit liefen Tests zur Erkennbarkeit derartiger Waffen mit Kontrollgeräten.

Ein #link;http://www.stern.de/digital/computer/student-stellt-bauplan-ins-netz-schusswaffe-aus-dem-3d-drucker-2007352.html;US-Student hatte Anfang Mai im Internet Baupläne veröffentlicht#, mit denen es möglich ist, eine scharfe Pistole mit einem handelsüblichen 3D-Drucker nahezu komplett aus Kunststoff herzustellen. Zuletzt standen die Pläne nicht mehr im Netz. Laut Bundespolizei wäre es kein Problem, die Waffe ohne montierten Schlagbolzen durch einen Detektor zu schmuggeln. Der separat transportierte Metallstift sei für das Sicherheitspersonal "nicht sofort als potenzielle Gefahr" erkennbar, zitiert "Focus" aus dem Schreiben der Bundespolizei. Im Flugzeug könne ein Angreifer die Pistole zusammenbauen.

juho/DPA / DPA