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Flughafen von Mogadischu: Explosion im Flugzeug war offenbar Terroranschlag

Es passiert in der Startphase: Eine Explosion reißt ein Loch in die Flugzeugkabine. Der Sog reißt einen Passagier nach draußen. War es ein Terroranschlag? Vieles deutet darauf hin. 

Flugzeug Notlandung in Mogadischu nach Explosion an Bord

Nach einer Explosion kurz nach dem Start landet der Pilot das Flugzeug in Mogadischu. Jetzt wurde bekannt: Wahrscheinlich war es ein Terroranschlag

Nach Einschätzung der somalischen Behörden war die Explosion an Bord eines Fluges der Linie "Daallo Airlines" ein Terroranschlag. Der Sprengsatz sei vermutlich von einer Person an Bord gezündet worden, erklärt nun ein Geheimdienstmitarbeiter. Was bisher bekannt ist: Rund 15 Minuten nach dem Abflug von Mogadischu in Richtung Dschibuti zündet der Sprengsatz, der ein Loch in die Flugzeugkabine reißt. Ein Passagier wird durch das Loch nach außen gezogen und stirbt. Der Pilot kann in Mogadischu notlanden und die Passagiere das Flugzeug über Notrutschen verlassen. Nur zwei der 74 Passagiere werden verletzt.

Der Attentäter machte offenbar einen Fehler

Nach Erkenntnissen der Ermittler hätte es noch schlimmer kommen können: Dem Attentäter sei offenbar ein Fehler unterlaufen, sagte der Beamte. Die Explosion habe nur ein Loch in die Hülle gerissen. In größerer Flughöhe hätte selbst ein kleiner Sprengsatz verheerender sein können. 

Die Explosion wird noch von ausländischen Sprengstoffexperten und Experten von Airbus untersucht: Daallo hatte den Airbus nach eigenen Angaben bei der griechischen Firma Hermes gechartert. Der Daallo-Vorstandsvorsitzende hatte am Donnerstag Medienberichten zufolge erklärt, dass bei den ersten Untersuchungen Sprengstoffreste nachgewiesen worden seien. Etwa 30 Kilometer von Mogadischu fand man Körperteile eines aus großer Höhe abgestürzten Mannes. Nach Angaben des Ministers handelt es sich dabei um einen somalischen Staatsbürger.

Noch hat sich niemand zum Anschlag bekannt

Bislang hat sich keine Terrororganisation zu dem mutmaßlichen Anschlag bekannt. Die in Somalia aktive islamistische Terrormiliz Al-Shabaab hat bislang nie einen Anschlag auf ein Passagierflugzeug verübt.

js / DPA
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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.