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Nach Geständnis: Polizei sucht Leiche von Elias in Kleingartensiedlung

Der mutmaßliche Mörder des kleinen Mohamed hat bereits bei seiner Festnahme gestanden. Doch dabei ist es nicht geblieben: Er tötete auch den sechsjährigen Elias. Dessen Leiche sucht jetzt die Polizei.

Die Polizei vor der Kleingartensiedlung in Luckenwalde. Hier soll der mutmaßliche Mörder die Leiche von Elias vergraben haben

Die Polizei vor der Kleingartensiedlung in Luckenwalde. Hier soll der mutmaßliche Mörder die Leiche von Elias vergraben haben

Der fürchterliche Verdacht bestätigt sich schnell. Schon am Donnerstag nach der Festnahme eines Verdächtigen fragten sich Polizei und viele Bürger: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden des kleinen Mohamed in Berlin und des sechsjährigen Elias in Potsdam? Die Gewissheit folgt am heutigen Freitag. Auch Elias ist tot. Umgebracht vom selben Täter aus Brandenburg. Der 32-Jährige hat beide Verbrechen bei der Vernehmung in der Nacht gestanden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen.

Weitere Details lösten Erschütterung und Trauer aus. Offiziell bestätigten es am Vormittag weder Polizei noch Staatsanwaltschaft, aber von verschiedenen Seiten war zu hören, dass die beiden kleinen Jungen aus pädosexuellen Motiven umgebracht wurden. Sie fielen demnach einem Sexualmord zum Opfer.

Polizei sucht Leiche von Elias in Kleingartensiedlung

Der vierjährige Mohamed wurde schon am 2. Oktober getötet, einen Tag nach seiner Entführung vor einer großen Berliner Anlaufstelle für Flüchtlinge. Wann Elias, der am 8. Juli in Potsdam verschwunden war, starb, war zunächst noch unbekannt. Wochenlang hatten Polizisten, Feuerwehrleute, Nachbarn und weitere freiwillige Helfer Höfe, Straßen, Grünanlagen, Gräben und mit Wasser gefüllte Kanäle in der Umgebung der Wohnsiedlung Potsdam-Schlaatz durchkämmt. Elias wurde nicht gefunden.

Nun begann die Polizei mit der Suche nach seiner Leiche in einer Kleingartensiedlung in Luckenwalde, rund 20 Kilometer entfernt vom Wohnort des mutmaßlichen Mörders im brandenburgischen Dorf Niedergörsdorf. In Luckenwalde soll der Täter Elias laut Medienberichten vergraben haben. Die Polizei sperrte das Gelände großräumig ab und begann am Mittag zu graben.

Der vermisste sechsjährige Elias

Der vermisste sechsjährige Elias soll Medienberichten zufolge vom mutmaßlichen Entführer und Mörder von Mohamed getötet worden sein

"Jetzt trifft es uns hier in unserem kleinen Dorf"

Einen Zusammenhang mit einem dritten Fall sahen die verschiedenen Kriminalpolizeibehörden zunächst nicht: Am 2. Mai verschwand die fünfjährige Inga in einem Wald bei Stendal in Sachsen-Anhalt. Bisher gebe es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit den beiden anderen Entführungen, sagte ein Polizeisprecher.

In Niedergörsdorf zeigten sich Bewohner erschüttert. Der Mitarbeiter eines Pflegeheims meinte, die Menschen im Ort hörten den ganzen Tag Radio und seien völlig geschockt. "Sonst ist das alles immer so weit weg, und jetzt trifft es uns hier in unserem kleinen Dorf." Ein 32-jähriger Vater, der zusammen mit seinem 3-jährigen Sohn unterwegs war, sagte: "Ich habe jetzt auch Angst um mein Kind."

Chaos vor dem Lageso - Kritik an Berliner Senat

In Berlin begann unterdessen eine Diskussion darüber, ob die monatelangen chaotischen Zustände vor der Anlaufstelle für Flüchtlinge im Stadtteil Moabit ihren Teil zum Tod von Mohamed beitrugen.

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) sah die Landesregierung in der Verantwortung. "Der Berliner Senat trägt mit seiner unendlich verlangsamten Reaktion auf die seit Monaten bemängelten chaotischen Verhältnisse vor dem Lageso eine Mitschuld daran, dass dieses grausame Verbrechen begangen werden konnte", teilte Ayse Demir, Vorstandssprecherin des TBB, mit.

Mutter wollte bei der Behörde Geld abholen

Zuvor hatte die Grünen-Landesvorsitzende Bettina Jarasch dem "Tagesspiegel" gesagt, die chaotischen Zustände am Lageso hätten dem Täter eine Entführung leicht gemacht. "Der Senat trägt insgesamt die Verantwortung dafür, dass sich so etwas nicht wiederholen kann."

Mohamed wurde am 1. Oktober vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) entführt. Seine aus Bosnien stammende Mutter wollte bei der Behörde Geld abholen und hatte dafür einen Termin. In dem Gewühl von Hunderten wartenden Menschen vor dem Gebäude ging Mohamed verloren - der 32-Jährige nahm ihn einfach mit.

and/Andreas Rabenstein / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.