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Mord an zwei Männern: Parkplatzmörder muss lebenslang in Haft

Die Beweislast war erdrückend: Ein Frührentner aus Esslingen wandert für die sogenannten Parkplatzmorde an zwei Homosexuellen lebenslang hinter Gitter. Seine Motive bleiben jedoch auch nach dem Urteil im Dunkeln.

Für die sogenannten Parkplatzmorde muss ein 57 Jahre alter Frührentner aus dem baden-württembergischen Esslingen lebenslang in Haft - sein Motiv für die Morde an zwei Männern an bekannten Homosexuellentreffpunkten bleibt auch nach dem Urteil ein Rätsel. Das Stuttgarter Landgericht schloss in seinem Urteil am Mittwoch eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren aus und beantragte zudem Sicherungsverwahrung.

"Dass er die Taten begangen hat, steht zweifelsfrei fest", sagte die Vorsitzende Richterin Ute Baisch. Für die Kammer zeigten die Beweise eindeutig, dass Detlef S. Mitte 2010 zwei 30 und 70 Jahre alte Männer auf Parkplätzen erschossen hat, die als Homosexuellentreffpunkte gelten. Beide Opfer waren völlig arg- und ahnungslos, als sie mit Kopfschüssen aus unmittelbarer Nähe getötet wurden. Auch eine Messerattacke auf einen Touristen in Freudenstadt lastete das Gericht ihm an.

Richterin rätselt über Motiv

Was den ehemaligen Postangestellten zu den Taten trieb, bleibt aber ein Rätsel. "Die Frage ist am schwersten zu beantworten, weil er im Grunde keine Angaben gemacht hat", sagte Richterin Baisch. Klar sei, dass die Morde eine Affinität zum Homosexuellen-Milieu zeigen - in welcher Form, lasse sich aber nicht sicher sagen.

Beim seltenen Motiv der "Mordlust" folgte die Kammer der Staatsanwaltschaft nicht. Dafür gebe es zwar intensive Anhaltspunkte, doch sie hätten "nicht ganz gereicht", sagte Baisch. Sie sieht aber einen Vernichtungswillen und niedere Beweggründe.

swd/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(