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Bestialisches Verbrechen in Hagen: Jahrzehntelang sucht die Polizei einen brutalen Mörder - dabei hatte sie ihn längst gefasst

Die Tat geschah auf offener Straße und war außergewöhnlich grausam. Nach einer Ewigkeit fanden die Ermittler einen Menschen, wie er ihnen noch nie begegnet war.

Von Marc Bädorf

Mord in Hagen: Nach diesen Mörder suchte die Polizei jahrzehntelang

Plötzlich fängt der Mann, der die ganze Zeit geschwiegen hat, zu reden an. "Es tut mir leid", sagt er. "es tut mir leid." Wieder und wieder, er schreit jetzt, und währenddessen windet er sich in seinem Stuhl, als würde er mit etwas kämpfen, das in ihm sitzt und das er nicht herauslassen möchte. Er fährt sich mit seinen Händen über die Augen, weint, schreit wieder, "es quält mich", ruft er und verzieht den Mund und die Nase, bis sein Gesicht zu einer Fratze geworden ist.

Dann richtet er sich auf, "brrr, brrr, brrr", macht er, wie ein Irrer, ein Tier, eine Bestie, die zum Angriff ansetzt. Die Menschen um ihn herum, sein Anwalt, die Zuschauer, weichen zurück. Doch er fängt sich, im letzten Moment. "Es tut mir leid", sagt er noch mal, dann lässt er sich schwer atmend auf seinen Stuhl fallen.

Unerträglich schön

Es ist ein fast unerträglich schönes Polizeifoto: ein orangefarbener VW Käfer, aufgenommen am Rand einer schmalen Straße, getaucht ins warme Licht einer Laterne. Schneeflocken fallen, legen sich auf die Haube des Käfers, verschwimmen im Licht der Laterne zu runden, dicken Wolken. Es ist dunkel, eine Nacht im Winter, aber es kann noch nicht lange geschneit haben, denn unter den Abdrücken, die Fußgänger auf dem Bürgersteig hinterlassen haben, tritt grau das Pflaster hervor. Der Käfer steht auf der rechten Seite der Straße, zur Hälfte auf dem Bürgersteig, geparkt in Fahrtrichtung. Neben ihm, an der Hauswand, die Hände in den Taschen, ein Polizist in Zivil. Er trägt einen braunen Mantel, darunter einen weißen Pullover, hochgezogen bis zum Hals. Es muss sehr kalt gewesen sein, als das Foto aufgenommen wurde.

Was ist sonst noch zu sehen? Der Himmel, schwarz und sternenlos. Häuser, grau verputzt, die Fenster hinter geschlossenen Rollläden. Ein Auto, geparkt auf der anderen Straßenseite, Dunkelheit und Schnee verbergen Farbe und Kennzeichen. Und dann, erst auf den vierten oder fünften Blick auffallend: eine Plane, weiß wie der Schnee. Sie liegt neben dem Käfer, kräuselt sich an ihren Rändern. Sie fügt sich unschuldig in die Harmonie des Fotos, doch diese Plane verbirgt eine solch brutale Tat, wie es nur wenige in den vergangenen Jahrzehnten gegeben hat.

Hagen, 10. Januar 1979, ein Polizeifoto

Hagen, 10. Januar 1979, ein Polizeifoto

Hagen, 9. Januar 1979. Eigentlich hat Brunhilde E. an diesem kalten Winterabend nicht rausgehen wollen. Sie, die alle Bruni nennen und die bei Tchibo als Verkäuferin arbeitet, ist ein wenig müde und hat keine Lust. Schließlich überreden ihre Freunde sie doch, mitzukommen in den nur 900 Meter von ihrem Elternhaus gelegenen Pilssalon, eine Kneipe am Hauptbahnhof. Dort unterhält sich Brunhilde E. – ein hübsches Mädchen mit blonden Haaren, das ein wenig jünger aussieht als ihre 18 Jahre – mit mehreren Gästen, trinkt einige Gläser Bier, bevor sie sich gegen zwei Uhr auf den Weg nach Hause macht. Sie geht allein, es ist ja nicht weit.

Vielleicht schlägt Brunhilde den Kragen ihres Mantels hoch, vielleicht knöpft sie ihn zu, vielleicht zieht sie den Schal enger um den Hals. Das weiß niemand, genauso wie niemand weiß, wie sich Brunhilde in ihren letzten Minuten fühlt: Fühlt sie sich beobachtet? Ist ihr unwohl? Hat sie Angst? Bekommt sie mit, dass, wie es die Polizei später rekonstruiert, zeitgleich mit ihr ein Mann eine neben dem Pilssalon gelegene Kneipe verlassen hat und ihr nun folgt? Oder geht sie vollkommen unbesorgt nach Hause?

Etwa die Hälfte ihres Heimwegs hat Brunhilde hinter sich gebracht, als sie überfallen wird. Innerhalb weniger Minuten vergewaltigt der Mann sie auf offener Straße, tötet sie anschließend. Dann zerrt er sie unter ein Auto, wie einen nun nutzlosen Gegenstand, den er nicht mehr gebrauchen kann, und verschwindet.

Cold Case Unit

Um 2.25 Uhr entdecken Passanten, die den Abend ebenfalls in einer der Kneipen im Bahnhofsviertel verbracht haben und nun auf dem Weg nach Hause sind, den toten, von Blut besudelten Körper von Brunhilde E. unter einem orangefarbenen VW Käfer. Sie rufen die Polizei.

Um 2.40 Uhr klingelt bei der Familie E. das Telefon. Der Vater geht ran. Er solle schnell kommen, sagt ein Polizist zu ihm. Mit seiner Tochter sei etwas passiert.

"Cold Case" ist ein magischer Begriff in der Polizeiarbeit. In den USA gibt es seit den 90er Jahren eigene Cold Case Units, und auch in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren einige Einheiten gegründet. In der Regel werden ungelöste Altfälle aber noch immer von Staatsanwälten und Kriminalisten neben ihrer alltäglichen Arbeit übernommen. "Cold Case" klingt nach detektivischer Finesse, nach genialen Ermittlern, die das Unmögliche möglich machen, die können, was all die anderen Kollegen vor ihnen nicht konnten. Doch in der Realität geht es vor allem um akribische, geduldige Arbeit, um ein systematisches Wühlen durch die alten Akten, von denen Tausende in den Archiven der Staatsanwaltschaften liegen. Diese Akten landen turnusmäßig zur Überprüfung auf den Schreibtischen oder werden herausgezogen, wenn frische Hinweise eingegangen sind. Finden die Ermittler keinen neuen Ansatz, kommen die Ordner zurück in die Regale, bevor sie nach Jahren wieder herausgezogen werden.

Der Angeklagte sagt, es quäle ihn, über das Vergangene zu reden

Der Angeklagte sagt, es quäle ihn, über das Vergangene zu reden

Eigentlich heißt es, dass die Zeit der größte Gegner des Kriminalisten ist. Je länger eine Tat zurückliegt, desto schwieriger wird es, die Tat noch aufzuklären. Doch Cold-Case-Ermittler versuchen, die Zeit für sich zu nutzen: Die Zeit kann auch dazu führen, dass Menschen auf einmal doch noch sprechen wollen – weil sie ihre Schuld nicht mehr tragen können oder weil die Beziehung zu dem, den sie damals gedeckt haben, zerbrochen ist. Und noch etwas bringt die Zeit mit sich: Die neuen Ermittler stehen nicht unter dem Eindruck der Tat. Wenn sie die Akten mit den seitenlangen Vernehmungsprotokollen aufschlagen, spüren sie nicht die Erschütterung von der Besichtigung des blutigen Tatorts, haben sie die empörte Berichterstattung nicht mehr vor Augen, die Tränen der Angehörigen oder das sonderbar nervöse Verhalten irgendeines Tatverdächtigen. Sie haben sich ihr Bild noch nicht gezeichnet, schauen mit einer neuen, distanzierteren Perspektive auf den Fall.

Als Wolfgang Rahmer 32 Jahre später, 2011, die Akte zum Mord an Brunhilde E. auf seinen Schreibtisch bekommt, steht er bei null: Er weiß eigentlich nichts. Rahmer ist Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Hagen, zuständig für Kapitalverbrechen. Er hat Drogenringe auffliegen lassen, Mörder und Vergewaltiger angeklagt. Und immer wieder beschäftigt er sich mit Cold Cases. Nie, sagt Rahmer, gebe er einen Fall auf. Denn Aufklärung sei das Einzige, was er den Hinterbliebenen zur Linderung ihres Schmerzes noch bieten könne.

An einem Freitag in der Hagener Innenstadt

Zu der Akte, die nun, im Frühjahr 2011, vor Rahmer liegt, gehören auch mehrere Fotos des nackten, toten Körpers von Brunhilde E. Rahmer hat als Staatsanwalt Dutzende Leichen gesehen, Menschen, die auf das Übelste verstümmelt wurden. Oft hat er auch Obduktionen beigewohnt, weil er es als seine Aufgabe sah, dem Arzt zu sagen, worauf er besonders achten soll. Rahmer hätte früher fast Medizin studiert, durch die Obduktionen, sagt er, habe er sich das dann halt selbst ein bisschen beigebracht. Doch das, was Rahmer damals auf den Bildern von Brunhilde E. sieht, kann er kaum ertragen.

"So etwas Grauenhaftes hatte ich vorher noch nie gesehen", sagt er. "Und auch nie wieder danach habe ich einen Körper gesehen, der so zugerichtet war. Das war einzigartig." Der Unterleib von Brunhilde E. ist auseinandergerissen. Es sind Verletzungen, die aussehen, als seien sie ihr mit einem Pfahl zugefügt worden, als sei er Brunhilde E. in ihre Vagina gerammt worden. Ihre Schmerzen müssen schrecklich gewesen sein.

Dieser Mörder, denkt sich Rahmer, muss fast animalische Züge haben. Noch nie hat er ein Verbrechen gesehen, bei dem ein Mensch einen anderen so vernichten wollte. "Ich habe mir diesen Menschen nicht als Tier gedacht", sagt Rahmer heute. "So denke ich nicht." Aber dass er etwas sein muss, was Rahmer als abgrundtief böse bezeichnen würde: da ist er sich damals beim Anblick der Fotos sicher.

Asservate zum Fall von Brunhilde E.: "Ungeklärtes Tötungsdelikt"

Asservate zum Fall von Brunhilde E.: "Ungeklärtes Tötungsdelikt"

Rahmer sieht, dass 1979 gute Polizeiarbeit geleistet wurde, dass rund 100 Zeugen ausfindig gemacht und befragt wurden. Das Geschehen dieser Nacht breitet sich klar und deutlich wie in einem Film vor ihm aus, so sorgfältig haben es die Polizisten rekonstruiert.

Sie gehen davon aus, dass der Täter Brunhilde E. gleich nach Verlassen der Pilsstube gefolgt sein muss, dass er sie dann umgerissen und direkt auf dem Bürgersteig neben dem Käfer vergewaltigt und verstümmelt haben muss. Sie sind sich nicht sicher, ob er dabei Werkzeuge einsetzte. Nach seiner Tat zerrte er Brunhilde E. unter den orangefarbenen Käfer, legte sie dort ab. Rahmer liest, dass all das zwar mitten in der Nacht geschah, aber an einem Freitag in der Hagener Innenstadt, die Straßen waren also keinesfalls leer. Der Täter muss sehr impulsiv gehandelt haben, es war ihm offenbar egal, dass er hätte erwischt werden können.

Bilder wie Blitze

Die Polizisten hatten damals das Umfeld von E., ihre Freunde und Familie, auf mögliche Verdächtige untersucht, doch fanden sie keine Hinweise auf einen Täter oder ein Motiv. Brunhilde stammte aus einem einfachen, liebevollen Elternhaus, Ex-Partner oder sonstige Bekannte, die eine ungeheure Wut auf sie hätten haben können, gab es nicht. Auch unter denen, die sich mit Brunhilde in der Kneipe unterhalten hatten, sah die Polizei keinen, der eines solchen Mordes fähig gewesen sein könnte. Und niemand hatte den Mann, der der jungen Frau gefolgt sein musste, gesehen.

Die Polizei kam 1979 zu dem Schluss: Brunhilde E. war ein Zufallsopfer.

Rahmer durchkämmt die Akte nach Hinweisen auf Brunhildes Mörder. Doch er findet nichts. "Der Fall hat mich sehr gereizt", sagt er. Es sei diese eine Frage gewesen, die ihm nicht aus dem Kopf gehen wollte: "Was ist das für ein Mensch, der in der Lage ist, eine Tat von solcher Grausamkeit zu begehen?"

Dutzende sind ins Gericht gekommen, um ihn zu sehen. Journalisten, Neugierige. Viele der Zuschauer sind nicht deshalb hier, weil sie der Prozess so interessiert – er ist es, der sie interessiert, er ist das Tier, das sie im Käfig betrachten wollen. Er bezeichnet sich ja manchmal selbst so: als Wesen ohne Vernunft und Kontrolle über sein Tun. Um das zu sehen, sind sie gekommen. Vergebens. Er hat sich zurückgehalten. Nur geschwiegen. Doch nun kann er nicht mehr anders. Er erzählt, was er meint, in dieser Nacht gewesen zu sein, vielleicht glaubt er es selbst, vielleicht will er auch nur, dass die Menschen es glauben. Es gibt nur seine Version von dem, was damals im Winter von Hagen geschah.

Die Kleidungsstücke wurden von der Polizei Hagen in Nordrhein-Westfalen dokumentiert

Die Kleidungsstücke wurden von der Polizei Hagen in Nordrhein-Westfalen dokumentiert

Das Erwachen. Er schreckt auf, plötzlich und unvermittelt wie aus einem Rausch. Wie Blitze schießen die Bilder der vergangenen Minuten in seinen Kopf.

Wie er ihm gefolgt ist, dem blonden Mädchen, wie frustriert er gewesen ist, dass er fühlte, dass er etwas zerstören muss.

Wie er sie angesprochen hat, wie sie geantwortet hat: Macker, verschwind. Und noch mal: Verschwind.

Wie er mit seiner Hand ihren Hals umfasst hat, wie seine Hand zu einer Kralle wurde, wie er die Gewissheit spürte, dass er sie, wenn er ein Beil gehabt hätte, "in tausend Fetzen" zerhackt hätte.

Dann zerstörte er sie, ohne Beil. Nur mit den Händen.

Es war herausgebrochen, was so lange in ihm herangewachsen war.

Ein Zerstörer

Er hatte es nicht leicht gehabt als Kind, seine Mutter war lieblos und sein Vater nicht da, und von Anfang an lief alles schief. Er hat die Hauptschule besucht und eine Ausbildung zum Bauschlosser begonnen, abgeschlossen hat er sie nie. Er hat Dutzende Diebstähle und andere kleinere Delikte begangen, schon als Jugendlicher saß er zum ersten Mal im Gefängnis, und er hatte immer schon gewusst, dass da etwas ist in ihm, was gefährlicher ist – gefährlicher für ihn, aber vor allem für andere Menschen. Er hatte es gespürt, wenn er sich plötzlich von irgendeinem Mann in der Kneipe so provoziert gefühlt hatte, dass er ihn, wenn ihn niemand zurückgehalten hätte, totgeprügelt hätte.

Er schaut noch mal auf das Auto, unter dem er den zerstörten Körper zurückgelassen hat, dann rennt er davon, getrieben und schnell durch den fallenden Schnee.

"Da war ein Zerstörer unterwegs", sagt er.

So soll es in jener Nacht gewesen sein. Das ist, was er den Polizisten erzählt hat, was er den Psychiatern erzählt hat und wovon er nun den Zuhörern vor Gericht wirre Bruchstücke hinwirft.

Weiteres Asservat zum Fall E.

Weiteres Asservat zum Fall E.

Es ist ein Morgen im September 2018, Norbert Westrich ist mit dem Auto gekommen, er möchte an den Ort fahren, an dem es damals, vor fast 40 Jahren, geschah. Westrich hat sein Leben bei der Polizei Worms verbracht, erst im Streifendienst, dann als Kommissar bei der Kriminalpolizei. Heute ist er pensioniert, lebt aber noch immer in der Stadt. Ähnlich wie Rahmer hatte Westrich in seinem Leben mit Dutzenden Schwerverbrechern zu tun. Doch der, der ihm im März 1979 begegnete, zwei Monate nach dem Tod von Brunhilde E., sei ihm besonders im Gedächtnis geblieben.

Das Haus findet er noch heute, ohne auf die Karte zu schauen, er fährt über eine lange Hauptstraße, bevor er in eine kleinere, holprige Straße aus Pflastersteinen biegt. Vor einem gelb getünchten Haus in der Sterngasse bleibt er stehen. "Das hier ist das Mörderhaus", sagt er und deutet mit dem Kopf auf das schmucklose Gebäude. "Hier hat er gelebt, als er seine Freundin umgebracht hat." Ob er noch wisse, wann genau das gewesen sei? "Natürlich", antwortet er, wie könne er das vergessen: Es war in der Nacht vom 22. auf den 23. März 1979.

Gänsehaut

In dieser Nacht sitzt Westrich auf der Polizeiwache. Er ist allein, hat um 21 Uhr seinen Dienst begonnen, ist zuständig für die Aufnahme aller Verbrechen, die in diesen Stunden in Worms geschehen. Normalerweise passiert hier nichts Besonderes – ein betrunkener Randalierer hier, eine Schlägerei dort. Worms ist eine ruhige Stadt. Doch nun hat Westrich gerade erst seinen Dienst angetreten, als ein Kollege in die Wache stürmt. "Norbert", ruft er. "Mach dich fertig. Wir haben einen Mörder."

Westrich glaubt ihm zunächst nicht. Westrich ist noch ein junger Mann, hat gerade erst bei der Polizei angefangen, er kann sich vorstellen, dass einem die anderen da auch mal einen Streich spielen. Und sowieso: Ein Mörder, im friedlichen Worms – wo soll der denn herkommen?

Doch der Schutzpolizist meint es ernst. Noch bevor Westrich sich fertig gemacht hat, um zum Tatort zu gehen, führen ein Schutzpolizist und ein Angestellter der Stadt, der nachts die Laternen kontrolliert, einen Mann auf die Wache. Der Mann ist groß, schmal, gutaussehend – und ruhig, er spricht kein Wort. "Das hier ist der Mörder", sagt der Schutzpolizist. Westrich ist ein wenig überfordert, er nickt nur und sperrt den Mann, der sich als Dieter Karl F. ausweist, in eine Zelle. Dann macht er sich mit dem Schutzpolizisten auf den Weg.

"Wenn ich daran denke", sagt Westrich, "kriege ich heute noch Gänsehaut."

Dieter Karl F.

Dieter Karl F.

Der Tatort liegt keine 300 Meter entfernt, der Schutzpolizist zeigt Westrich das Haus, Westrich steigt eine Holztreppe hinauf in die erste Etage. Dort steht eine Wohnungstür einen Spalt offen, Westrich öffnet sie ganz, tritt in ein Zimmer.

"Ich werde mein Leben nicht mehr vergessen, was ich da gesehen habe", sagt Westrich.

Es ist dämmrig, nur eine Nachttischlampe leuchtet. Doch das Licht reicht, um zu erkennen, dass überall Blut klebt: Blut auf dem Boden, Blut an der Wand, Blut auf dem Bett, Blut sogar an der Decke. Westrich lässt seinen Blick kurz schweifen, bevor er auf dem Nachttisch, gleich neben dem Bett, ins Gesicht einer jungen Frau blickt. Westrich hält inne, schaut noch mal. Doch, tatsächlich: Auf dem Nachttisch, inmitten dieses Zimmers, das rot ist von Blut, steht der abgeschnittene Kopf einer Frau. Westrich beginnt zu zittern, seine Hände flattern so, dass sie keinen Stift mehr halten könnten. Schnell dreht er sich um und verlässt das Zimmer, geht hinaus, erst in die kalte Wormser Nacht, dann auf die Wache.

Frau – ohne Kopf

Dort angekommen, nimmt er auf, was vor diesem Haus in der Sterngasse passiert ist: Zwei Passanten haben gesehen, wie ein Mann mit dem Fahrrad Richtung Rhein fuhr, als ihm aus einem Sack, den er in der Hand hielt, etwas fiel, was aussah wie ein Arm oder ein Bein. Die Passanten riefen nach dem Mann. Der Mann hielt an, warf den Sack unter ein Auto. Dann lief er weg, bis er nach wenigen Metern von den beiden gepackt und festgehalten wurde. Als der Schutzpolizist, der sich auf seiner Kontrollrunde durch die Stadt befand und von den Zeugen herbeigerufen worden war, schließlich unter das Auto schaute, entdeckte er im Sack tatsächlich den Körper einer Frau – ohne Kopf.

Nun hat er es zum zweiten Mal getan.

Gleich nach dem Mord in Hagen hatte er seine Wohnung aufgelöst und war zurückgezogen in seine Heimatstadt Worms. Er stürzte sich in haltlose Liebschaften, keine Beziehungen, dazu hatte es eh nie gereicht. Trotzdem lief es nun ganz gut, nur hin und wieder schlug er die Frauen, und sie rannten vor ihm davon, erschrocken, was aus dem schönen Mann, den sie als zart und liebevoll kennengelernt hatten, werden konnte. Bald schon traf er in Worms dann auch Sabine, eine Bürokauffrau. Sie zog gleich zu ihm, sie fühlte sich wohl. Bis sie ihm zum ersten Mal verweigerte, Sex mit ihr zu haben.

Dann ist es geschehen.

Er hat danach den Körper – oder vielmehr das, was davon übrig war – zum Rhein bringen wollen, um ihn ins Wasser zu werfen. Dabei ist ihm ein Arm herausgefallen, diese zwei Männer haben ihn gesehen.

Worms, Rheinland-Pfalz: In einem Haus in der Sterngasse fanden die Ermittler Unglaubliches vor

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Und jetzt sitzt er hier, in dieser Märznacht 1979, auf der Wache, er ist 35 Jahre alt, hat davon 14 im Knast gesessen, die Hände zusammengelegt, beobachtet den Polizisten, wie er den Bericht schreibt. Manchmal schaut er seine Hände an, sieht seine schmalen Finger.

Bald kommen andere, erfahrenere Kommissare und vernehmen ihn, sie wissen, was passiert ist, aber sie wollen auch wissen, warum es passiert ist, wollen ihn verstehen. Er sagt, es gebe kein Warum, gebe nur seine Beobachtung, dass er in diesen Momenten ein anderer Mensch ist, ein Mensch, der er sonst nicht zu sein scheint.

Er sagt, er könne sich nicht mehr genau erinnern. Er wisse, dass er außer sich war, dass er explodiert ist. Er hat sie getötet, das wisse er.

Aber er sagt nicht, dass er es schon mal getan hat, fast 300 Kilometer entfernt von hier, in Hagen, im Schneegestöber, auf offener Straße.

Besondere Schwere der Schuld

Er kommt einige Monate später vor Gericht, angeklagt des Mordes an Sabine, er spricht wie eine unbeteiligte Person, als hätte er das Verbrechen an seiner Freundin nicht selbst begangen. Es sei seine Art, damit umzugehen, Erinnerungen, die ihn quälen, einfach abzuschalten, sagen die Psychiater. Sie haben mit ihm gesprochen, ihn nach seiner Familie und seiner Mutter gefragt. Er konnte ihnen nicht viel erzählen: ein wenig vom abwesenden Vater, der lieblosen Mutter, den Schlägen, den gescheiterten Beziehungen.

Die Gutachter sind sich gewiss: Er wollte Sabine töten, zerstören, als sie Nein zu ihm sagte. Er kann es nicht ertragen, wenn jemand Nein zu ihm sagt. Die Psychiater kommen zu dem Schluss, dass er gefährlich ist und bleibt. Zu dem Schluss kommt er auch, nur ein wenig anders: Er als Gesamtes sei nicht gefährlich, aber dieser Teil von ihm, den er nicht beherrschen kann. "Es ist besser", sagt er damals vor Gericht, "wenn Sie mich töten." Denn das sei der einzige Weg, diesen Teil loszuwerden.

Doch die Todesstrafe ist schon lange abgeschafft, das Landgericht Mainz stellt eine besondere Schwere der Schuld fest und verurteilt ihn Anfang 1980 wegen des Mordes an seiner Freundin zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Er wird aus dem Saal geführt und weiß, dass er wohl nie mehr ein freier Mann sein wird.

Als der Staatsanwalt Rahmer 32 Jahre später die Akte zum Fall Brunhilde E. durcharbeitet, weiß er nichts von dem Mord an Sabine R. in Worms und dem Prozess in Mainz. Den Namen Dieter Karl F. hat er noch nie gehört.

Rahmer hat eine Hoffnung, wie der Fall zu lösen sein könnte: mit DNA-Spuren. Gemeinsam mit einem Kriminaltechniker macht er sich auf in die Asservatenkammer der Staatsanwaltschaft Hagen. Er hofft, dort Kleidung von Brunhilde E. zu finden. Daran müsste auch DNA des Täters haften. Zu sehr hat er gewütet, als dass keine Spuren von ihm am Opfer geblieben wären.

Und tatsächlich: In der Kammer entdeckt Rahmer Kleidungsstücke von Brunhilde E. Er entdeckt eine Hose, einen Pullover, eine Unterhose. Alle Kleidungsstücke sind getränkt vom Blut.

Die gelbe Strickmütze

Der Kriminaltechniker nimmt die Asservate mit ins Labor, findet dort eine DNA-Spur, die nicht von Brunhilde E. stammt.

Nach einigen Tagen treffen bei der Kriminaltechnik Hagen die Ergebnisse des Abgleichs mit der Datenbank des Bundeskriminalamtes ein. Und ja – es gibt einen Treffer, die Spur scheint von einem Mann zu stammen, der seit mehreren Jahrzehnten in der Justizvollzugsanstalt Diez einsitzt. Der Name des Mannes: Dieter Karl F.

"Eine DNA-Spur allein reicht normalerweise nicht, um jemanden zu verurteilen", sagt Rahmer. "Es muss auch sonst plausibel sein, dass er die Tat begangen hat. Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, wie so eine Spur auf ein Kleidungsstück gekommen ist."

Also lässt sich Wolfgang Rahmer die Akte von Dieter Karl F. bringen. Nachdem er sie gelesen hat, hat er keinen Zweifel: Sie haben den richtigen Mann.

Er hat sich im Lauf der Jahrzehnte so eingerichtet in seiner acht Quadratmeter großen Zelle und in seinem Leben in der JVA Diez, dass sie ihn nicht verlegt haben, sondern ihn nun, Anfang 2013, jeden Morgen von dort zum Prozess nach Hagen bringen. Fast zweieinhalb Stunden dauert die Fahrt, er sitzt im Rückraum des Transporters, bewacht von mehreren Justizvollzugsbeamten. Er ist gefährlich, und so behandeln sie ihn auch.

Im Gerichtssaal sitzen viel mehr Menschen als beim letzten Mal in Mainz. Sie sind neugierig.

Es ist bekannt geworden, dass er sich als geläutert bezeichnet. Er sagt von sich, er sei Buddhist geworden. Er sieht nett aus, ist ein alter, dünner Mann mit großer, aus schmalen Metallstäben bestehender Brille, er trägt einen Musketier-Bart, ist gekleidet in einem weiß-blauen Ringelpullover, darüber eine graue Weste.

Und da ist noch die Mütze, diese gelbe Strickmütze, die nicht über seine Ohren reicht, nur seinen Schädel bedeckt. Nun, beim Prozess, will er seine Mütze auf keinen Fall ablegen. Die Richterin gestattet es ihm zeitweise.

Er hat nichts zu gewinnen. Er weiß, dass der Staatsanwalt über ihn gesagt hat, dass er einer der gefährlichsten Verbrecher Deutschlands sei. Selbst wenn man ihn, wofür es wenig Anlass gibt, freispricht, wird er bis zum Ende seines Lebens im Gefängnis sitzen. Dafür hat schon das Urteil aus Mainz gesorgt.

"Der lebendig Komatöse"

Er hat den Ermittlern den Mord an Brunhilde E. nicht gestanden, hat nur gesagt, er könne sich nicht erinnern. Auch jetzt vor Gericht möchte er nicht reden, hat sich fest vorgenommen, ganz zu schweigen. Der Staatsanwalt liest die Anklageschrift vor. Die Menschen im Saal sehen, wie er versucht, nicht zuzuhören, doch es gelingt ihm nicht ganz. Man kann fast erkennen, wie die Erinnerungen hochkommen, die Erinnerungen an das Mädchen. Dass etwas in ihm arbeitet.

Doch er will nicht gestehen, sich nicht bei den Angehörigen entschuldigen. Er scheint nur zu hoffen, dass schnell alles vorbei ist.

Die ersten Tage hat er bald hinter sich gebracht. Schweigend. Die Zahl der Zuschauer im Saal ist kleiner geworden, weil der Prozess weniger spektakulär ist, als sie gedacht haben. Aber dann kommt Ursula. Er müsste sich noch an Ursula erinnern, wissen, dass er mit ihr zusammen gewesen ist, ein Jahr lang, bevor die Sache mit dem Mädchen aus Hagen und der Bürokauffrau aus Worms passiert ist. Sie hat sich verändert, ist älter geworden, viel älter.

Sie zittert sich zum Zeugenstand, ihre Schritte sind klein und wacklig, den Blick hat sie auf den Boden gerichtet. Sie schaut ihn nicht an, kein einziges Mal.

Sie setzt sich, immer noch zitternd. Dann erzählt sie, wie sie das Jahr mit ihm zusammengelebt hat, wie er sie geschlagen und vergewaltigt hat, wie sie sich ständig davor fürchtete, umgebracht zu werden. Wie sie überlebte, aber sich bis heute in psychiatrischer Behandlung befindet. Sie erzählt vom Leben mit einem Mann, aus dem tatsächlich immer wieder etwas Böses, Animalisches herausbrach, der das Tier in sich aber dann noch genügend bändigen konnte, um sie doch nicht zu töten.

Er hört ihr zu. Als sie gegangen ist, kann er es nicht mehr ertragen. Er wendet sich an seinen Anwalt. Dann redet er.

"Alles, was geschehen ist, ist geschehen", sagt er zum Mord an Brunhilde E. "Ich muss es tragen."

Noch ist er ruhig, seine Stimme gefasst und klar. Doch er kann nach seinem ersten Satz nicht mehr aufhören, redet weiter und weiter, immer emotionaler. Er berichtet von seinen Eltern, springt zu seinem Leben in seiner Zelle in der JVA Diez, dann zu seinem Alkoholismus, unter dem er damals, zur Zeit der Morde, gelitten haben will. Springt weiter zu seinen Mützen, von denen er sagt, dass er in der Haft etwa 3000 gestrickt habe, dass er sie stricke und trage, weil er damals, als er aus seinem Blutrausch wieder aufgewacht sei, neben sich den eisig kalten Kopf eines Mädchens gespürt habe und seitdem kalte Köpfe nicht mehr ertragen könne. Der kalte Kopf, den Dieter Karl F. damals gespürt haben will, ist der von Sabine R., seiner Freundin aus Worms.

"Ich bin seitdem der lebendig Komatöse", sagt er. "Ich hab jetzt 48 Jahre Knast auf dem Buckel, es belastet mich sehr."

"Ich mache jetzt Schluss."

Es ist der Monolog eines Irren, und er wird lauter, wilder, scheint sich in einen anderen Zustand zu versetzen. In Erinnerungsfetzen erzählt er nun doch von der Hagener Winternacht.

Die Richterin versucht, sein Reden in Bahnen zu lenken. Wie, fragt sie, ist es zu den schweren Verletzungen im Vaginalbereich gekommen?

Er schüttelt den Kopf. "Fragen Sie mich nicht", schreit er und verzieht das Gesicht, "nach diesem unnormalen Menschen!"

Doch er ist auf dem Weg, zu diesem unnormalen Menschen zu werden. "Brrr, brrr, brrr", macht Dieter Karl F., "brrr, brrr, brrr." Dann sagt er, dass seine Hände zu Krallen geworden wären, Krallen, mit denen er Brunhilde E. tötete.

All die Zuschauer, die schon vorher enttäuscht gegangen sind, hätten jetzt erleben können, worauf sie die ganze Zeit gewartet haben: dass sich andeutet, wer und was dieser Mann ist, wie er diese Verbrechen vor Jahrzehnten begehen konnte.

Er redet, schreit jetzt schon seit anderthalb Stunden, schwitzt, ist von niemandem aufzuhalten.

"Es tut mir leid", sagt er jetzt wieder zum Mord an Brunhilde. "Ich fühle mich nicht schuldig, aber ich schäme mich sehr."

Dann, um 15.49 Uhr, hört er, wild gestikulierend, auf. "Ich halte das nicht mehr aus", sagt er. "Ich mache jetzt Schluss." Er hat alles gesagt, was er sagen kann, es waren wohl seine letzten Worte, die er jemals in der Öffentlichkeit sprechen wird.

Keine Regung

Einige Tage später verurteilt ihn die Richterin wegen Mordes zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung. Der Gutachter, der ihn auf eine mögliche Schuldunfähigkeit untersucht hat, kommt zu dem Ergebnis, dass diese nicht vorliegt. Dieter Karl F. hat seine Steuerungsunfähigkeit vor Gericht entweder vorgespielt – oder er glaubt sogar selbst daran. Der Gutachter kann sie nicht feststellen: Es mag sein, dass da etwas in F. ist, das ihn rasend vor Hass und Wut werden lässt, aber er ist nach Meinung des Psychiaters imstande, es unter Kontrolle zu halten.

Dieter Karl F. hört sich die Urteilsverkündung an, sagt nichts, sein Gesicht zeigt keine Regung. Dann geht er, verschwindet, begleitet von Beamten, hinter der Tür. Bald wird er wieder sitzen in seiner Zelle, um sein Leben hinter Gittern zu verbringen.

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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg