Mordanschlag Russischer Gas-Chef erschossen


In Russland wurde ein Attentat auf den Chef einer Gasfirma verübt: Alexander Samoilenko, Generaldirektor der Firma Itera-Samara, wurde in seinem Auto erschossen. Es ist der dritte Mord an einer öffentlichen Person in nur wenigen Wochen.

Im Süden Russlands ist der Polizei zufolge der Chef einer Gasfirma erschossen worden. Alexander Samoilenko, Generaldirektor der Firma Itera-Samara, sei von Unbekannten mit automatischen Waffen angegriffen worden, als er mit einem Fahrer, einem Leibwächter und einem Vertreter der Firmenzentrale aus Moskau mit dem Auto durch die Stadt Samara fuhr. Wie die Polizei weiter mitteilte, starb er auf dem Weg ins Krankenhaus. Sein Kollege aus Moskau sei mit leichten Verletzungen eingeliefert worden. Die beiden anderen Männer seien unverletzt geblieben.

Unklarheiten zu Samoilenkos Hintergrund

Die in der Wolga-Stadt Samara ansässige Firma Itera-Samara gehört zum Itera-Konzern. Er war einst ein führender Gas-Händler. Große Teile des Konzerns wurden jedoch in den vergangenen fünf Jahren vom russischen Gas-Monopolisten Gazprom übernommen.

Wer hinter dem Anschlag steht, ist noch unklar. In Lokalmedien gab es widersprüchliche Berichte über das Attentat. Einige bezeichneten Samoilenko als Chef von Itera-Samara, andere berichteten, er sei vor kurzem zum Chef von AvtoVAZenergo ernannt worden, einer Sparte des Autoproduzenten AvtoVAZ. In den vergangenen Monaten gab es mehrere Mordanschläge auf Vertreter der Finanz- und Wirtschaftswelt und des öffentlichen Lebens in Russland.

Reuters Reuters

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