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Mordfall Bögerl: Zweiter DNA-Massentest hat begonnen

Der Mord an der Bankiersgattin Maria Bögerl ist trotz langer Ermittlungen ungeklärt. Zum zweiten Mal führt die Kriminalpolizei deshalb einen DNA-Massentest durch. Wird der endlich neue Spuren bringen?

Die Ermittler erhoffen sich, anhand der DNA-Proben die Mörder von Maria Bögerl zu finden

Die Ermittler erhoffen sich, anhand der DNA-Proben die Mörder von Maria Bögerl zu finden

Auf der Suche nach den Mördern der Bankiersgattin Maria Bögerl haben die Ermittler einen zweiten DNA-Massentest gestartet. Das sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die Beamten wollen bis Samstag in Giengen an der Brenz in Baden-Württemberg rund 500 Männern im Alter zwischen 21 und 68 Jahren Speichelproben entnehmen, um den Täter zu überführen.

Bögerl war im Mai 2010 in Heidenheim entführt und ermordet worden. Vor einem halben Jahr hatten im gut 20 Kilometer entfernten Neresheim rund 3300 Männer DNA-Proben abgeben sollen. Ein Treffer war nicht dabei. Etwa 100 Männer hatten keine Probe abgegeben. Die Frau des ehemaligen Heidenheimer Sparkassenchefs, Thomas Bögerl, wurde im Mai 2010 aus ihrem Haus entführt. Die Täter forderten vom Ehemann per Telefon 300.000 Lösegeld.

Doch eine Übergabe scheiterte. Drei Wochen später wurde die zweifache Mutter erstochen in einem Wald entdeckt. Die Ermittler gehen von mehreren Tätern aus.

she/DPA / DPA