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Festnahme vom Mittwoch Mordfall Bögerl: DNA-Probe des Festgenommenen negativ

Kriminalbeamte untersuchen im Juni 2010 den Ort an dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde
Kriminalbeamte untersuchen im Juni 2010 den Ort an dem die Leiche von Maria Bögerl gefunden wurde
© Stefan Puchner/DPA
Die DNA des festgenommenen 47-jährigen Mannes im Mordfall Maria Bögerl stimmt nicht mit der im Auto der Toten gefundenen Erbsubstanz überein. Damit kommt er laut Behörden kaum noch als Täter in Frage.

Eine DNA-Probe bei dem Verdächtigen im Fall der vor sieben Jahren ermordeten Bankiersfrau Maria Bögerl ist negativ. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Ermittlerkreisen. Der am Mittwochabend festgenommene Mann komme daher kaum noch als Täter in Frage, hieß es.

Der Mann soll in betrunkenem Zustand vor Zeugen erklärt haben, er habe die Frau erstochen. Er bestritt aber im Verhör, an der Entführung und Ermordung der Frau beteiligt gewesen zu sein, wie ein Sprecher der Anklagebehörde in Ellwangen mitteilte.

Maria Bögerl: DNA mit Fund in Auto verglichen

Der Verdächtige war in seiner Wohnung in Königsbronn im Kreis Heidenheim festgenommen worden. Königsbronn liegt etwa zehn Kilometer von Heidenheim entfernt, wo die Familie Bögerl wohnte. Seine DNA wurde mit der Erbsubstanz verglichen, die im Auto der entführten und umgebrachten Maria Bögerl gesichert worden war.

Zuvor hatte die Polizei mithilfe eines Aufrufs öffentlich nach ihm gefahndet, darunter mit Hilfe der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst". Der Verdächtige hatte laut Polizei im Juli 2016 im westfälischen Hagen in betrunkenem Zustand zwei Männer angesprochen, den Fall erwähnt und dabei tatrelevante Angaben gemacht. Die beiden jungen Männer hatten das Gespräch mit einem Handy aufgezeichnet und die Polizei alarmiert.

fin DPA

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