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Mordfall Michelle: Langsam in die Enge getrieben

Er hat in der Nachbarschaft gelebt und soll sein Opfer aus der Schule gekannt haben - die Verhaftung des mutmaßlichen Mörders der achtjährigen Michelle ist das Ergebnis der akribischen Arbeit der Ermittler. Rasterbefragungen sollen den Druck so erhöht haben, dass sich der 18-Jährige selbst bei der Polizei meldete.

Von Lars Radau, Leipzig

Ina Alexandra Tust ist sichtlich nachdenklich. "Ein arabisches Sprichwort sagt: Suche den Feind im Schatten Deines Zeltes", sagt die Leipziger Anwältin und macht eine kurze Pause. "Dass es sich als so wahr erweist, hätte ich nicht gedacht." Tust vertritt die Familie der am 18. August vergangenen Jahres in der Messestadt ermordeten achtjährigen Michelle - und wird auch im Prozess gegen den Täter als Nebenklagevertreterin auftreten. Der 18-Jährige Auszubildende, der gestern am späten Nachmittag festgenommen worden war und den Mord an Michelle mittlerweile gestanden hat, wohnte in unmittelbarer Nachbarschaft der Familie im Leipziger Stadtteil Reudnitz.

Dass er sich genau 202 Tage nach der Tat selbst bei der Polizei meldete, hat indes weniger mit einem Gewissenswandel als mit einer "sich immer enger zusammenziehenden Schlinge" zu tun, betonte Sachsens Landespolizeipräsident Bernd Merbitz auf der Pressekonferenz zum Fahndungserfolg. Zwar habe sich der junge Mann am Sonntag aus eigenem Antrieb in Begleitung seiner Mutter auf einem Polizeirevier eingefunden. Aber nur, sind sowohl Merbitz als auch Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo und der Leipziger Kripochef Uwe Matthias sicher, weil die Beamten schon buchstäblich vor der Tür standen. Für 17 Uhr hatten sich Mitarbeiter der Soko "Michelle" angekündigt, um den jungen Mann zu befragen und eine DNA-Probe zu nehmen. Einen konkreten Tatverdacht gegen ihn habe es allerdings nicht gegeben - die Befragung wäre eine von mehreren hundert gewesen, die die Ermittler im unmittelbaren Wohnumfeld Michelles durchgeführt haben.

Denn dass der Täter aus der näheren Umgebung kommen musste, war für die Sonderkommission ziemlich schnell klar. Unterstützt von Profilern aus Berlin und Nordrhein-Westfalen habe man deshalb eine Befragungsstrategie entwickelt und in den vergangenen Monaten "Straßenzug um Straßenzug, Haus um Haus" akribisch abgearbeitet, sagte Kripo- und Soko-Chef Matthias. Diese anfängliche "Sisyphusarbeit" sei schließlich belohnt worden. Denn offenbar habe auch dieser latente Druck den jungen Mann bewogen, gegen 17 Uhr selbst auf der Wache zu erscheinen, um "eine Aussage zum Fall Michelle" zu machen. Danach habe ihm an jenem 18. August ein unbekannter Mann aus einem schwarzen Auto heraus die bereits tote Michelle in einem schwarzen Sack gewissermaßen vor die Füße geworfen und ihn aufgefordert, den Leichnam zu entsorgen. Panisch habe er deshalb das Kind am nahe gelegenen Weiher des Stötteritzer Wäldchens abgelegt, wo Michelle am 21. August schließlich gefunden wurde.

Während einer ersten Vernehmung verwickelte sich der junge Mann aber immer mehr in Widersprüche. Am späten Sonntagabend räumte er laut Oberstaatsanwalt Hans Strobl schließlich ein, Michelle ermordet zu haben. Zuvor habe er auch versucht, das Kind sexuell zu missbrauchen. Die Ermittler gehen davon aus, dass Michelle bereits kurze Zeit nach ihrem Verschwinden gegen 15.30 Uhr umgebracht wurde. "Die Beamten hatten null Chance, das Mädchen lebend zu finden", sagte Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo.

Auch wenn sich die Ermittler zu den Details noch in Schweigen hüllen - auch Michelle hatte vermutlich auf ihrem letzten Weg keine Chance. Denn offenbar war sie dem 18-jährigen Auszubildenden zum Sozialassistenten bis zuletzt arglos entgegengetreten - nicht nur, weil er in unmittelbarer Nachbarschaft wohnte, sondern möglicherweise auch, weil er bislang unbestätigten Gerüchten zufolge zeitweise an Michelles Grundschule gearbeitet haben soll. Laut Soko-Chef Uwe Matthias gehen die Ermittler davon aus, dass sich die beiden "aus dem Arbeitsbereich" des mutmaßlichen Täters kannten.

Der 18-Jährige habe allein mit seiner Mutter gelebt und wenig Kontakt zu Gleichaltrigen gehabt, erklärten die Ermittler. Er sei nicht vorbestraft und bisher "in keiner Weise auffällig geworden", sagte Matthias. Dennoch sei der mutmaßliche Mörder Michelles aus Sicht der Vernehmer "spürbar erleichtert" gewesen, als er zum Geständnis ansetzte. Er habe den Beamten zudem wenig später auch verraten, wo Michelles Tasche zu finden sei, die seit dem Tattag als verschwunden galt. "Wir haben noch im Morgengrauen an der angegebenen Stelle gesucht - und wurden sofort fündig", so Matthias. Derzeit werde das Äußere der Tasche noch kriminaltechnisch untersucht. "Sie ist aber prall gefüllt", sagte Matthias. "Wenn Sie mich nach einem Tipp fragen: da ist die Jacke drin." Nach dem pinkfarbenen Kleidungsstück war ebenfalls gesucht worden.

Gegen den 18-Jährigen ist mittlerweile Haftbefehl erlassen worden, er sitzt in Untersuchungshaft. Welche Strafe er für den Mord an Michelle zu erwarten hat, wird nach Angaben von Oberstaatsanwalt Hans Strobl davon abhängen, ob das Gericht den Heranwachsenden nach dem Jugendstrafrecht oder dem Erwachsenenstrafrecht behandelt. Im ersten Fall sieht das Gesetz eine Höchststrafe von zehn Jahren vor. Nach dem Erwachsenenstrafrecht bewegt sich der Strafrahmen für einen Heranwachsenden zwischen zehn und 15 Jahren Haft.

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?