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Mordverdacht gegen Sprintstar: Pistorius sagt alle Wettkämpfe ab

Wenige Tage nach dem Tod seiner Freundin scheint die Karriere des Oscar Pistorius beendet. Er sagt alle Wettkämpfe ab. Zudem kommen neue mutmaßliche Details aus der verhängnisvollen Nacht ans Licht.

Der wegen Mordes an seiner Freundin angeklagte südafrikanische Sprinterstar Oscar Pistorius hat offiziell alle geplanten Wettkämpfe abgesagt. Sein Manager Peet van Zyl sagte am Sonntag, er habe entschieden, dass es angesichts der tragischen Ereignisse keine andere Möglichkeit gebe, als alle Wettkämpfe des Sportlers abzusagen. Die Sponsoren und Partner würden aber an ihren vertraglichen Verpflichtungen festhalten, bis der Prozess abgeschlossen sei.

Pistorius war für die kommenden Monate bereits zu Wettkämpfen in Australien, Brasilien, Großbritannien und den USA angemeldet. Der 26-jährige Paralympics- und Olympia-Teilnehmer, der mit seinen spektakulären Sprints auf Beinprothesen zum Star wurde, ist angeklagt, am Valentinstag seine Freundin Reeva Steenkamp vorsätzlich getötet zu haben. Er bestreitet den Vorwurf. Seine Familie zeigte sich überzeugt, dass es sich bei den Schüssen um ein Versehen gehandelt habe.

Blutverschmierter Kricketschläger erhärtet Mordverdacht

In den vergangenen Tagen waren jedoch weitere Details an die Öffentlichkeit gelangt, die den Mordvorwurf gegen Pistorius zu erhärten scheinen. So soll der 26-Jährige in der Nacht zum vergangenen Donnerstag nach einem heftigen Streit zunächst mit einem Kricketschläger auf seine Freundin losgegangen sein. Mehrere Schüsse aus einer Pistole auf die Frau seien dann tödlich gewesen.

Diesen ungefähren Tathergang habe die Polizei bisher ermittelt, berichteten südafrikanische Medien unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Polizeiquellen. Offiziell halten sich die Ermittlungsbehörden im Fall Pistorius sehr zurück.

Die Polizei fand der Zeitung "City Press" zufolge im Haus von Pistorius einen blutverschmierten Kricketschläger. Steenkamp habe schwere Kopfverletzungen gehabt, berichtete das Blatt. Bisher hatten die Ermittlungsbehörden lediglich von Schussverletzungen des Starmodels gesprochen. Der Kricketschläger würde den Vorwurf der Staatsanwaltschaft auf Mord erhärten. Die 29-Jährige soll sich laut "City Press" schon am frühen Abend im Haus von Pistorius befunden haben und gemeinsam mit ihm ins Bett gegangen sein. Nachdem er die Frau getötet habe, habe er zuerst seinen Vater angerufen.

Am Dienstag steht er erneut vor Gericht

Dagegen berichtete der südafrikanische "Sunday Independent" von einer Freundin namens Audrey, die von Pistorius in der dramatischen Nacht angerufen und um Hilfe gebeten worden sei. Die junge Frau, die wie Pistorius in der luxuriösen Wohnsiedlung "Silver Woods Estate" wohne, sei im Haus des Profisportlers eingetroffen, als er die schwer blutende Steenkamp die Treppe herunter getragen habe. Alle Versuche, ihre heftigen Blutungen zu stillen, seien vergeblich gewesen. Pistorius habe geschockt und verwirrt gewirkt.

Die jetzt bekanntgewordenen Indizien würden die ursprünglich geäußerten Spekulation widerlegen, dass Pistorius seine Freundin aus Versehen erschossen habe, weil er sie für einen Einbrecher hielt. Pistorius befindet sich im Polizeigewahrsam in Pretoria. Am Dienstag wird ein Gericht über die Mordanklage der Staatsanwaltschaft und eine mögliche Freilassung auf Kaution befinden.

Die Anklagebehörde beschuldigt Pistorius des vorsätzlichen Mordes. Dem behinderten Athleten droht bei einer Verurteilung lebenslange Haft. Der 26-Jährige ließ den Mordvorwurf entschieden zurückweisen. Es handele sich um eine "schreckliche, schreckliche Tragödie", so die Erklärung von Familie und Management.

Pistorius wird seit seiner Festnahme nach einem Bericht des Fernsehsenders eNCA wegen Selbstmordgefahr in der Polizeizelle rund um die Uhr beobachtet. Der Sprinter wirkte bei dem ersten, etwa 40 Minuten langen Hafttermin vor Gericht am Freitag in Pretoria niedergeschlagen. Der Anwalt von Pistorius sprach von einem "extrem traumatisierten Geisteszustand" seines Mandanten. Sein Onkel, Arnold Pistorius, sagte vor Fernsehkameras: Sein Neffe sei "vor Schock" ganz benommen.

Die TV-Reality-Show mit Reeva Steenkamp wurde am Samstagabend vom südafrikanischen Sender SABC trotz des Todes der Frau ausgestrahlt. In der früher aufgezeichneten, ersten Folge der südafrikanischen Variante von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus" ist eine lachende, fröhliche Reeva Steenkamp im Bikini zu sehen. Der staatliche Sender hatte vor der Ausstrahlung der ersten Folge von "Tropika Island of Treasure" Bilder mit einer Rose und einer brennenden Kerze gezeigt. Untertitel: "Reeva Steenkamp 19. August 1983 - 14. Februar 2013". Die 29-Jährige war Juristin, die ihr Geld aber seit Jahren vor allem als Model und Fernsehstar verdiente.

Zu Ehren von Steenkamp soll am Dienstag ein Gedenkgottesdienst in Port Elizabeth stattfinden. Sie werde später lediglich in Anwesenheit der Familie begraben.

Pistorius war 2012 in London als erster beidseitig beinamputierter Sportler auf Hightech-Karbon-Prothesen bei Olympischen Spielen gestartet. Bei den Paralympics gewann er zudem sechs Titel.

cjf/AFP/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(