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Unzufriedenheit als Mordmotiv: Hebamme wollte neun Frauen bei der Geburt töten

Weil sie neun werdenden Müttern bei der Geburt blutverdünnende Mittel gespritzt hat, wird eine Hebamme jetzt wegen versuchten Mordes angeklagt. Als Motiv wird Unzufriedenheit im Job vermutet.

Eine als Schatten erkennbare Hebamme schiebt eine Wiege.

Neun versuchte Morde wirft die Staatsanwaltschaft München einer Hebamme vor.

Die Staatsanwaltschaft München hat gegen eine Hebamme Anklage wegen neunfachen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erhoben. Ihr wird vorgeworfen, vier werdenden Müttern im Münchner Klinikum Großhadern vor dem Kaiserschnitt ein blutverdünnendes Medikament verabreicht zu haben. Als Motiv wird Unzufriedenheit mit ihrem Job vermutet. Die 34-Jährige habe die Mütter gezielt in Lebensgefahr gebracht haben, warf die Anklagebehörde der Hebamme am Mittwoch vor. Die Mütter und ihre Neugeborenen überlebten alle, mussten aber mit notfallmedizinischen Maßnahmen gerettet werden. Zu gesundheitlichen Folgen für die Frauen machte die Behörde keine Angaben.

Die in Untersuchungshaft sitzende Hebamme bestreitet den Ermittlern zufolge die Vorwürfe. Ins Rollen gekommen war der Fall durch eine Anzeige des Klinikums Großhadern vor einem Jahr, nachdem es dort zu starken Blutungen bei Kaiserschnittgeburten mit einer auffälligen Veränderung des Blutgerinnungssystems gekommen war. Für diese Fälle soll die Angeklagte verantwortlich sein.

Sie soll der Anklage zufolge im betroffenen Klinikum Großhadern vier hochschwangeren Patientinnen vor ihren Kaiserschnitten absichtlich und ohne medizinischen Grund ein blutgerinnungshemmendes Medikament verabreicht haben. Bei allen Frauen führte dies zu einem lebensbedrohlichen Blutverlust, sie konnten nur durch sofortige Notfallmaßnahmen gerettet werden.

Tod billigend in Kauf genommen

Davor soll die Hebamme zwischen September 2011 bis April 2012 fünf Patientinnen des Krankenhauses Bad Soden medizinisch nicht nötige Blutverdünner verabreicht haben, was bei diesen ebenfalls zu einem lebensbedrohlichen Zustand geführt habe. Die Frau sei in Bad Soden bei der Vorbereitung der Kaiserschnitt-Entbindungen mit der Zubereitung von Infusionslösungen betraut gewesen. Laut Anklage wusste die Hebamme um die lebensbedrohliche Wirkung der Blutverdünner. Sie habe den Tod der Patientinnen zumindest billigend in Kauf genommen.

Das Landgericht München I muss nun über einen Termin für den Prozess entscheiden. Die Anklageschrift umfasst 247 Seiten. 94 Zeugen und sechs Sachverständige sollen im Prozess aussagen.

mma / DPA / AFP
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(