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Prozessauftakt in München Vergewaltiger mit "Wolfsmaske": Angeklagtem drohen 15 Jahre Haft

Sehen Sie im Video: Vergewaltiger mit "Wolfsmaske" – Angeklagtem drohen 15 Jahre Haft.




Vor dem Landgericht München I hat am Mittwoch der Prozess im Vergewaltigungsfall eines zum Tatzeitpunkt 11-jährigen Mädchens begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes vor. Der mutmaßliche Täter hatte bei der Tat im Sommer 2019 offenbar eine auffällige Wolfsmaske getragen. Einem schnellen Fahndungserfolg der Münchner Polizei folgte nach Angaben seines Anwaltes ein rasches schriftliches Geständnis des mutmaßlichen Täters. Infolgedessen konnten die Fahnder auch die getragene Maske in einem Müllcontainer nahe der Wohnung des Beschuldigten sicherstellen. Der Beschuldigte war bereits wegen sexueller Übergriffe vorbestraft und hatte Zeit in einer psychiatrischen Klinik verbracht. Aufgrund einer richterlich angeordneten Lockerung des Maßregelvollzugs lebte der Mann zuletzt laut Medienberichten in einer therapeutischen Wohngemeinschaft. Nach seinem Geständnis wurde er erneut in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Weder der Gerichtssprecher noch die Staatsanwaltschaft wollten den Fall öffentlich kommentieren, da dem Opfer soweit wie möglich eine weitere Konfrontation mit dem Tathergang erspart werden sollte. Auch die Anklage wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit verlesen. Sollte der Angeklagte schuldig befunden werden, drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.
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In München hat der Prozess im Vergewaltigungsfall eines zum Tatzeitpunkt 11-jährigen Mädchens begonnen. Der mutmaßliche Täter hatte bei der Tat im Sommer 2019 offenbar eine auffällige Wolfsmaske getragen.

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