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Horror am Muttertag Mann betritt Laden mit abgetrenntem Kopf in der Hand

Der mutmaßliche Muttertags-Mörder von Oregon: Joshua Lee Webb in einem Foto des Sheriffs von Clackamas County
Der mutmaßliche Muttertags-Mörder von Oregon: Joshua Lee Webb
© Büro des Sheriffs von Clackamas County/AP
Wahrer Horror in einer Kleinstadt im US-Staat Oregon. Ein Mann betritt einen Lebensmittelladen. In seiner Hand: der Kopf einer weiblichen Leiche. Dann sticht er auf einen Angestellten des Ladens ein.

Einen Horrorfilm mit dem Titel "Muttertag" gibt es bereits. Wäre es nicht so - die Ereignisse am vergangenen Muttertag in der Kleinstadt Estacada im US-Bundesstaat Oregon wären eine perfekte Handlungsvorlage.

Was real gewordener Horror bedeutet, musste Michael Wagner - ein Angestellter eines Lebensmittelladen - erleben, als ein Mann sein Geschäft betrat. Das Unfassbare: Der Mann hält in seiner Hand einen abgetrennten Kopf. Der 66-jährige Wagner ist so starr vor Schreck, dass sich der furchteinflößende Besucher auf ihn stürzen und mit einem Küchenmesser auf ihn einstechen kann. Kollegen Wagners können den gewalttätigen Eindringling schließlich überwinden und die Polizei rufen. Die Beamten nehmen den Mann sofort fest.

"Ich habe nie ein Problem gesehen"

Es handelt sich um den 36 Jahre alten Joshua Lee Webb. Er lebt auf dem Grundstück seiner Eltern in Colton, südöstlich von Portland, der größten Stadt Oregons. Wegen seiner Augenprobleme hat Webb keinen festen Job. Wie das lokale Nachrichtenportal "Oregon live" berichtet, lebt er von der Sozialhilfe und kleinen Gelegenheitsjobs, die er für Nachbarn erledigt. Über Konflikte in der Familie weiß im Dorf niemand etwas.

"Ich habe nie ein Problem gesehen. Wenn ich das getan hätte, hätte ich das gestoppt", sagt Vater David Webb der Nachrichtenagentur AP. "Ich kann es einfach nicht glauben. Ich habe meine Frau und meinen Sohn an einem Tag verloren. Ich wünschte, ich hätte irgendwelche Antworten", sagt er, "aber ich habe keine."

Freundin zog aus Oregon weg

Mutter Tina Marie Webb glaubte vor ihrem furchtbaren Tod bemerkt zu haben, dass Sohn Joshua in letzter Zeit sehr niedergeschlagen gewesen sei. Einen Grund dafür sah die 59-Jährige nicht. Allerdings soll Joshuas Freundin erst vor Kurzem aus Oregon weggezogen sein. Dem 36-Jährigen blieb nur der Hund, den er von seinen Eltern geschenkt bekommen hatte.

Doch was da genau aus dem jungen Mann herausbrach, als er am Muttertag seine Mutter tötete und ihren Kopf abtrennte, das ist völlig unklar. Die Beamten fanden die verstümmelte Leiche der Frau kurz nach der Festnahme des Täters im Haus der Familie. Die Ermittler haben keinen Zweifel, dass es sich um die Leiche der Mutter Webbs handelt. Während ihn die Polizisten abführten, machte er einen "starren Eindruck" und sprach kein Wort, heißt es. Es war der reale Muttertags-Horror.

dho

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