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Mysteriöser Doppelmord in Groitzsch: Unbekannter erschießt in Sachsen zwei Männer

Doppelmord in Sachsen: Ein Unbekannter hat am Samstagabend in der Kleinstadt Groitzsch südlich von Leipzig zwei Männer erschossen. Die Hintergründe des Verbrechens sind noch völlig unklar.

Auch Stunden nach den entsetzlichen Ereignissen ist der 28-Jährigen ihre Erschütterung noch anzumerken. Sie schaut auf die verfallene Lagerhalle. Die junge Frau, die ihren Namen nicht sagen will, hatte am Samstagabend die Schüsse aus der Halle gehört. Erst zwei, dann Pause, dann nochmals zwei. Zwei Menschen liefen weg. "Ich stand auf dem Balkon. Nach den ersten zwei Schüssen dachte ich an Böller". Doch dann alarmierte die Frau die Polizei.

Die Beamten fanden zunächst einen 19-Jährigen nahe eines Bahnüberganges mit lebensgefährlichen Schussverletzungen neben seinem Auto. Der junge Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort starb er an seinen Verletzungen. In dem Wagen des 19-Jährigen entdeckte die Polizei mehrere Einschusslöcher. In der Lagerhalle, in der ausgediente technischen Gerätschaften aufbewahrt werden, stießen die Beamten dann auf die Leiche einen 23-Jährigen. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln mit Hochdruck wegen zweifachen Mordes.

Helga Wazian wohnt mit ihrem Mann direkt an dem Bahnübergang, an dem der 19-Jährige starb. Sie saß mit ihrem Mann vor dem Fernseher und hat von dem Verbrechen nichts mitbekommen, erst als Polizei und Krankenwagen anrückten. "Das Auto stand direkt auf dem Bahnübergang", erzählt die Seniorin. "Ich konnte gar nicht schlafen, bin jetzt noch ganz nervös."

Immer wieder finden sich Groitzscher an den Tatorten ein, schauen und diskutieren. Vier junge Leute legen rote Rosen am Zaun vor der Lagerhalle ab. Sie kannten den 23-Jährigen.

Das Städtchen südlich von Leipzig ist zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit Schauplatz eines Verbrechens. Am 20. April 2009 war in Groitzsch, gar nicht weit von der Lagerhalle, ein 27-Jähriger erschossen worden. Der Täter ist noch nicht ermittelt, eine Belohnung wurde ausgesetzt. Ob es einen Zusammenhang zwischen beiden Taten gibt und warum die beiden jungen Männer sterben mussten, war am Sonntag noch völlig unklar. Schon seit der Tat 2009 sei im Ort viel über mögliche Hintergründe gemunkelt worden, sagte die 28-Jährige. "Mit wird ganz schummerig, wenn ich daran denke, was hier passiert ist", sagt sie.

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?