HOME

Nach Amoklauf von Newtown: Lokalzeitung veröffentlicht Namen von Waffenbesitzern

In der Diskussion um schärfere Waffengesetze sorgt die Aktion einer US-Lokalzeitung für Aufsehen. Sie hat eine Karte mit dem Namen von tausenden Waffenbesitzern aus der Nachbarschaft veröffentlicht.

Eine Lokalzeitung im US-Bundesstaat New York hat eine Liste mit tausenden Namen und Adressen von Waffenscheinbesitzern in der Nachbarschaft veröffentlicht und damit eine hitzige Debatte ausgelöst. Die Zeitung "The Journal News" stellte in ihrer Mittwochsausgabe eine interaktive Karte mit Angaben zu mehr als 33.000 Waffenscheinbesitzern in zwei Bezirken im Staat New York neben einen Artikel mit der Überschrift "Der Waffenbesitzer von nebenan". Die Zeitung erhielt die Daten nach einem entsprechenden Antrag bei den Behörden auf der Grundlage eines Gesetzes zum Auskunftsrecht.

"The Journal News" verteidigte die Veröffentlichungen damit, dass die Informationen legal beschafft worden seien und die Leser ein Recht darauf hätten zu wissen, ob ihre Nachbarn Waffen besäßen. "Wir wussten, dass die Veröffentlichung der Daten kontrovers sein würde", sagte die Herausgeberin und Vize-Präsidentin der Zeitung, CynDee Royle. Angesichts des Amoklaufs in einer Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut Mitte Dezember mit 26 Todesopfern sei es für die Menschen außerdem wichtig zu wissen, wer in der Nachbarschaft Waffen besitzen könnte.

Die Zeitung erhielt indes hunderte Anrufe besorgter Bürger mit Waffenschein, die die Veröffentlichung als Eingriff in ihre Privatsphäre empfanden und nun ihrerseits um ihre Sicherheit fürchten. Auf der Facebook-Seite der Zeitung entwickelte sich eine hitzige Diskussion, einige Nutzer veröffentlichten im Gegenzug Namen und Adressen der Zeitungsredakteure. Eine Nutzerin kritisierte, dass die Zeitung mit ihrer Aktion Kriminellen nun auch mitgeteilt habe, in welchen Häusern sie keine Waffen befürchten müssten.

kng/AFP / AFP
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?