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Nach Faustschlag in Münchener Polizeistation Opfer und Täter einigen sich auf Schmerzensgeld


Außergerichtliche Einigung: Die Frau, die Angfang 2013 von einem Polizisten schwer im Gesicht verletzt worden war, bekommt nun auch Schmerzensgeld. Über die Höhe machten beide Seiten keine Angaben.

Nach Prügelvorwürfen gegen einen Münchner Polizisten haben sich die Polizei und das Opfer außergerichtlich auf die Zahlung eines Schmerzensgeldes geeinigt. "Über die Höhe der Summe und weitere Einzelheiten wurde Stillschweigen vereinbart", teilte das Münchner Polizeipräsidium am Dienstag mit.

Der Fall hatte bundesweit Aufsehen erregt: Ein Polizist hatte eine junge Frau geschlagen, die in einer Münchner Polizeistation gefesselt auf einer Pritsche lag. Sie hatte den über sie gebeugten Polizisten angespuckt. Er schlug ihr mit einem Fausthieb ins Gesicht.

Der Polizeibeamte war im März vom Münchner Landgericht in zweiter Instanz #link;http://www.stern.de/panorama/muenchen/faustschlag-ins-gesicht-einer-jungen-frau-pruegelnder-polizist-bekommt-zehn-monate-auf-bewaehrung-2047965.html;wegen Körperverletzung im Amt zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt# worden. Die Strafkammer verwarf die Berufung des Mannes als unbegründet. Er hatte angegeben, in Notwehr gehandelt zu haben.

mod/DPA DPA

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