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Nach Gruppenvergewaltigung in Indien Neuer Termin für Urteilsverkündung angesetzt


Der Fall sorgte für Aufsehen: In Indien wurde eine Studentin so schwer vergewaltigt, dass sie an ihren Verletzungen starb. Nun steht für einen der mutmaßlichen Täter der Urteilsspruch an.

Im Fall der vergewaltigten indischen Studentin wird das Urteil gegen den jugendlichen Angeklagten möglicherweise am 19. August fallen. Dann sei der nächste Termin angesetzt, sagte Verteidiger Rajesh Tiwari am Montag in Neu Delhi. Ursprünglich sollte die Entscheidung schon Mitte Juli gesprochen werden, doch das Jugendgericht hatte den Termin mehrfach verschoben. Der Grund sind Anträge vor dem höchsten Gericht Indiens, die die Altersgrenze jugendlicher Straftäter infrage stellen.

Einer der mutmaßlichen Täter war zum Tatzeitpunkt im Dezember 17 Jahre alt und kann deswegen nach bisheriger Rechtsauslegung nicht als Erwachsener bestraft werden. Ihm drohen maximal drei Jahre in einer Jugendeinrichtung. Die anderen Verdächtigen waren älter, sie könnten zum Tod verurteilt werden. Das Urteil in ihrem Prozess könnte Ende August fallen. Der Vergewaltigungsfall in einem Bus hatte weltweit Aufsehen erregt. Die 23 Jahre alte Studentin war knapp zwei Wochen nach der grausamen Tat an ihren inneren Verletzungen gestorben.

steh/DPA DPA

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