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Nach Jahrzehnten in Haft: Unschuldige 74-Jährige kommt aus dem Gefängnis frei

Die Erkenntnis kommt spät: Eine US-Amerikanerin war Jahrzehnte lang unschuldig im Gefängnis. Offenbar hat doch der Freund der heute 74-Jährigen den Mord begangen, für den sie einsaß.

Nach 32 Jahren kam eine (unschuldige?) US-Amerikanerin frei

Nach 32 Jahren kam eine (unschuldige?) US-Amerikanerin frei

Ein US-Gericht hat eine 74-Jährige nach Jahrzehnten aus dem Gefängnis freigelassen, in dem sie als angebliche Mörderin einsaß. Mary Virginia Jones wurde von dem Gericht in Los Angeles von dem Verdacht entlastet, sie sei 1981 an der Ermordung eines Drogendealers beteiligt gewesen. Der nachträgliche Freispruch nach mehr als 32 Jahren kam unter maßgeblicher Mitwirkung von Jura-Studenten zustande, die sich des Falls angenommen hatten.

Der Drogendealer wurde 1981 von Jones' Lebensgefährten Mose Willis erschossen. Dieser wurde damals zum Tode verurteilt und starb vor der Vollstreckung des Urteils in Haft.

Wie die neuerliche Beweisaufnahme ergab, schoss der damals obdachlose Willis eine Woche vor dem Mord auf Jones' Tochter Denitra. Danach drohte er beiden Frauen mit dem Tod, falls sie zur Polizei gingen. Am Tag des Mordes zwang er seine Lebensgefährtin mit vorgehaltener Waffe, den Drogendealer an einen Ort zu führen, wo er ihn selbst erschoss. Jones war dann als willentliche Mittäterin und Komplizin des Mordes verurteilt worden. Die 74-Jährige bezeichnete den nachträglichen Freispruch als "unwirklich". Es gebe keine Worte, um ihre Gefühle zu beschreiben, sagte sie.

jen/AFP / AFP
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?