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Nach Mord an Waldhüterin Polizei findet Leiche von mutmaßlichem Todesschützen


Seit der Silvesternacht ist der beliebte Mount Rainier National Park im Nordwesten der USA geschlossen. Eine Angestellte des Parks wurde erschossen. Nun fand die Polizei eine weitere Leiche. Der Fall könnte schnell aufgeklärt sein.

In einem Nationalpark im Nordwesten der USA hat die Polizei am Montag die Leiche eines Mannes gefunden, der am Neujahrstag eine Waldhüterin erschossen haben soll. Der Tote sei als der gesuchte Verdächtige identifiziert worden, erklärten die Behörden des Bundesstaates Washington, in dem der Mount Rainier National Park liegt, am Montag. Die Polizei hatte den Park den ganzen Tag über durchsucht.

Der Mann soll am Neujahrstag die 34-jährige Rangerin Margaret Anderson erschossen haben, als sie versuchte, ihn durch eine Straßensperre zu stoppen. Der Park südlich von Seattle blieb auch einen Tag nach der Tat, nach der der Schütze spurlos im Wald verschwunden war, geschlossen. Etwa 200 Beamte durchsuchten das Gelände am Montag.

Örtlichen Medienberichten zufolge handelte es sich bei dem mutmaßlichen Schützen um einen 24-jährigen ehemaligen Soldaten, der im Irak im Einsatz gewesen sein soll. Demnach litt er an einer Posttraumatischen Belastungsstörung und war zudem mehrfach vorbestraft. Bevor er in den Nationalpark kam, soll er im Ort Skyway nahe Seattle in eine Schießerei verwickelt gewesen sein.

Rache für Ausschluss von Party?

Augenzeugen berichteten der Polizei, der Mann sei am Silvesterabend aufgefordert worden, eine Party zu verlassen, sei dann zurückgekehrt, habe geschossen und vier Menschen verletzt. In dem rund 64 Kilometer südlich von Skyway gelegenen Mount Rainier National Park soll er in den Wald geflohen sein, nachdem er die Rangerin mit einem Sturmgewehr erschossen hatte.

Der rund 95.000 Hektar große Nationalpark um den Mount Rainier mit seinem 4392 Meter hohen Gipfel ist beliebt bei Wanderern und Skifahrern.

ono/AFP AFP

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