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Nach Schuldspruch gegen Jackson-Leibarzt: Murray will Weihnachten wieder zuhause sein

Die Gefängnisse in Kalifornien sind chronisch überbelegt. Daher macht sich Jackson-Leibarzt Dr. Conrad Murray ernste Hoffnungen, Teile seiner Haftstrafe im Hausarrest verbüßen zu dürfen. Angeblich hoffe er, Weihnachten wieder zuhause zu sein.

Angeblich kann Michael Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray seine ihm auferlegte Haftstrafe unter Hausarrest absitzen. Der Mediziner wurde am 29. November zu vier Jahren Haft verurteilt, da er der fahrlässigen Tötung des Sängers Michael Jackson für schuldig befunden wurde. Nahestehende des ehemaligen Leibarztes sind jedoch der Überzeugung, dass der Verurteilte die meiste Zeit seiner Strafe als Hausarrest absitzen könnte, da sein Verbrechen nicht gewaltsam begangen worden sei.

Gegenüber dem Klatschportal "RadarOnline" berichtet ein Bekannter des Arztes: "Dr. Murrays Anwälte sind erleichtert, dass Richter Pastor ihm keine gemeinnützig Arbeit aufgebrummt hat. Das wäre für ihn ein absoluter Alptraum geworden, da er sicherlich verspottet werden würde. Außerdem wäre es auch nicht sicher für ihn, Müll auf der Autobahn aufzusammeln oder Graffitis wegzumachen." Mit der Entscheidung, Murray in den Knast zu schicken, habe "Richter Pastor ihm sogar einen Gefallen getan", führt er aus.

Weil die kalifornischen Justizvollzugsanstalten derzeit überbelegt sind, wurde der Verurteilte ins Bezirksgefängnis von Los Angeles überstellt. Die Entscheidung, ihn zu entlassen und unter Hausarrest zu stellen, müsste demnach von Sheriff Lee Baca genehmigt werden. "Der Sheriff wird bestimmen, wann Dr. Murray in den Hausarrest entlassen wird", erklärt der Bekannte. "Dr. Murray hofft, dass er zu Weihnachten rauskommt. Seine Anwälte haben ihm gesagt, dass es dafür eine echte Chance gebe."

kgi/Bang