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Nach Streit mit Wikipedia: Keine Urheberrechte für Affen-Selfies

Im Streit zwischen einem Fotografen und Wikipedia um ein Affen-Selfie, bekommt das Online-Lexikon nun Rückenwind vom US Copyright Office - und von Tieren, Pflanzen und Übersinnlichem.

Mit diesem Selfie einer Affendame wurde der Wikipedia-Urheberrechtsstreits losgetreten

Mit diesem Selfie einer Affendame wurde der Wikipedia-Urheberrechtsstreits losgetreten

Auf Fotos, die ein Affe schießt, kann nach Einschätzung einer US-Behörde niemand Urheberrechte anmelden. "Die Behörde wird keine Werke registrieren, die die Natur, Tiere oder Pflanzen hervorgebracht haben. Ebenso wird die Behörde kein Werk eines göttlichen oder übernatürlichen Wesens registrieren." Das schreibt die Urheberrechtsbehörde US Copyright Office in einem am Freitag veröffentlichten 1222 Seiten starken Richtlinien-Entwurf.

Beispiele seien ein Foto, das ein Affe aufgenommen hat, ein Wandbild, das ein Elefant gemalt hat, oder ein Treibholz, das von einem Ozean geformt und geglättet wurde, heißt es in dem Papier. Auch Lieder, die dem Heiligen Geist zugeschrieben werden, seien nicht zu schützen.

Damit stärkt das US Copyright Office die Position der Macher des Online-Lexikons Wikipedia im Streit um das "Selfie" eines Affen. Der Schopfaffe hatte im Nationalpark von Nord-Sulawesi in Indonesien die Kamera des britischen Fotografen David Slater in die Hände bekommen und zahlreiche Fotos gemacht, unter anderem von sich selbst. Zwei Selfies des Affenweibchens wurden in der Wikipedia-Bildersammlung veröffentlicht. Slater sieht sich als Inhaber der Rechte und beantragte die Löschung. Die Wikimedia-Stiftung wies das zurück. Der Fotograf will den Fall nun will den Fall gerichtlich klären lassen.

awö/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?