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Nachbarn beschimpft: Mieterin fliegt nach rassistischen Äußerungen aus Wohnung

Sie beleidigte ihren Nachbarn aufs Übelste, zerkratzte dessen Wohnungstür und muss deshalb jetzt ausziehen. Ein derartiges Verhalten sei dem Vermieter nicht zumutbar, urteilte das Augsburger Gericht.

Nach rassistischer Beleidigung ihres Nachbarn wurde einer Augsburgerin der Mietvertrag gekündigt

Nach rassistischer Beleidigung ihres Nachbarn wurde einer Augsburgerin der Mietvertrag gekündigt

Eine rassistische Beleidigung von Nachbarn rechtfertigt eine sofortige Kündigung des Mietvertrages. Dies hat die Augsburger Justiz in zwei Instanzen entschieden. In dem vorliegenden Fall hatte eine Frau in einem Mehrfamilienhaus einen ausländischen Mieter mit einer üblen fremdenfeindlichen Schimpftirade beleidigt. Wie das Augsburger Amtsgericht am Freitag berichtete, hatte die Mieterin zudem die Tür des Nachbarn beschädigt.

Dem Vermieter sei eine Fortsetzung des Mietvertrages wegen des ausländerfeindlichen Verhaltens nicht zuzumuten, entschieden die Richter. Die außerordentliche fristlose Kündigung sei angemessen. Nachdem bereits das Amtsgericht im Dezember 2013 dem Vermieter recht gegeben hatte, bestätigte nun auch das Augsburger Landgericht die Kündigung. Die Berufung der Mieterin sei als unbegründet zurückgewiesen worden. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

mod/DPA / DPA
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