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Neue Vorwürfe gegen Dominique Strauss-Kahn: Das "Tier" und die teuren Damen

Laut einer bekannten New Yorker Bordellchefin, war der Ex-IWF-Chef mehrfach Kunde ihrer Agentur - aber offenbar kein netter: "Er hat sich gegenüber den Mädchen wie ein Tier aufgeführt."

Von Niels Kruse

Die Dame mit dem verruchten Job ist in amerikanischen VIP-Kreisen keine Unbekannte. Eliot Spitzer zum Beispiel, Ex-Gouverneur des Staats New York, wurde sein direkter Draht zu Kristin Davis, der bekanntesten Puffmutter Amerikas, zum beruflichen Verhängnis. Mehrere zehntausend Dollar soll er für Dienste von Edelprostituierten bezahlt haben, der Kontakt lief über Kristin Davis. Auch Baseball-Star und Cameron Diaz-Freund Alex Rodriguez soll mit Hilfe der Callgirl-Chefin die eine oder andere Sexsause gemacht haben. Und nun also auch Dominique Strauss-Kahn.

Laut Medienberichten war der inhaftierte Ex-IWF-Chef ebenfalls Kunde bei Davis, die früher als "Manhattan Madam" bekannt war. Dem britischen Boulevardblatt "Daily Mail" erzählte sie jetzt, dass sich Strauss-Kahn bei den Dates ziemlich daneben benommen haben soll: "Er hat sich gegenüber meinen Mädchen wie ein Tier aufgeführt." Ihren Aufzeichnungen zufolge ist er das erste Mal im Januar 2006 auf sie zugekommen und habe nach einem "All-American-Girl" verlangt, so Davis. 2500 Dollar habe Strauss-Kahn für zwei Stunden mit der Prostituierten bezahlt - in bar. Anschließend allerdings soll sich die Dame über die aggressive Art des Franzosen beschwert und gesagt haben, dass sie ihn nicht wiedersehen will.

Aufdringlich und ein Grabscher

Genauso sei es einer zweiten Prostituierten, einer Brasilianerin, ergangen, die Davis ihrem prominenten Kunden vermittelt hatte: "Er war grob und aggressiv", berichtete die Südamerikanerin. Davis: "Die Mädchen haben gesagt, er sei aufdringlich und ein Grabscher gewesen." Davis Erfahrungen mit Strauss-Kahn fasst sie so zusammen: "Er hat niemanden vergewaltigt, aber von jemanden, der 1000 Dollar oder mehr für die Stunde zahlt, kann man erwarten, dass er sich wie ein Gentleman benimmt."

Strauss-Kahn selbst hat zu diesen Vorwürfen keine Stellung bezogen und wird es in naher Zukunft wohl auch nicht tun. Allerdings bestätigt ein Bericht der seriösen Londoner "Times" den Umstand, dass Strauss-Kahn 2006 Kunde bei Kristin Davis war. Ähnliches ist auch im englischen "Telegraph" und in der "New York Post" zu lesen.

"Neigung zu impulsivem kriminellem Verhalten"

Während die Grand Jury nun sämtliche Vorwürfe gegen den 62-Jährigen in allen Punkten als Anklage formuliert hat, bekommt der Franzose Rückendeckung aus Spanien. Die Schriftstellerin Carmen Llera Moravia, nach eigenen Angaben seine Ex-Geliebte, sagte dem Schweizer Tagesanzeiger: "Er ist kein grausamer oder sadistischer, primitiver Mensch, Gewalt ist nicht Teil seiner Kultur. Er liebt Sex, na und? Das ist kein Verbrechen." Was genau in der Suite des Sofitel-Hotel vorgefallen sei, wisse sie natürlich nicht, doch sie geht davon aus, dass es "sehr wahrscheinlich" einvernehmlicher Sex gewesen sei. Den Grund für seine Verhaftung sieht Moravia in einem "gewissen amerikanischen, antieuropäischen und antifranzösischen Puritanismus".

Strauss-Kahn darf nach Zahlung einer deftigen Kaution in Höhe von einer Million Dollar bald die Gefängnisinsel Rikers Island mit einem Hausarrest in New York tauschen. Die Dienste von Kristin Davis wird er dort vermutlich nicht in Anspruch nehmen.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.