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Nord-Mexiko: Abgeschlagene Köpfe im Kühlschrank

Ciudad Juárez ist eine berüchtigte Stadt im Norden Mexikos. Daher gibt es nicht viel Hoffnung, wenn dort Menschen vermisst werden. Auch in einem aktuellen Fall gab es ein schreckliches Ende. Mehrere Polizisten wurden in den vergangenen Tagen entführt. Der Blick in einen Kühlschrank versetzte den Ermittlern einen Schock.

In dem von einem blutigen Bandenkrieg um den Drogenhandel heimgesuchten Norden Mexikos an der Grenze zu den USA sind in einem Kühlschrank drei Köpfe gefunden worden. Wie die Staatsanwaltschaft in Ciudad Juárez am Dienstag mitteilte, handelt es sich um drei Männerköpfe. Die Identität der Toten sei noch nicht klar.

Allerdings war in einem Kanal in der Nähe von der Polizei eine kopflose Leiche gefunden worden. Nach Angaben der Behörden handelte es sich bei dem Opfer um einen von sechs Polizisten, die am Wochenende entführt worden waren. Die Köpfe von vier der Entführten waren schon zuvor entdeckt worden. In Mexiko wurden im vergangenen Jahr mehr als 5800 Bandenmorde registriert.

Die Stadt Ciudad Juárez, direkt an der Grenze zu den USA gelegen, hat wegen anhaltender Gewalt traurige Berühmtheit erlangt. Neben Bandenkriegen im Drogenmilieu machte eine mysteriöse Serie von Frauenmorden weltweit Schlagzeilen. Über Jahre hinweg wurden junge Frauen entführt und ermordet. Nicht weniger als 370 Leichen wurden entdeckt, zwischen 400 bis 600 Frauen werden weiterhin vermisst. Aufgeklärt ist die Mordserie nicht, es gibt auch den Verdacht, dass die Polizei selber verstrickt sein könnte. Die Mordserie von Ciudad Juárez war auch Thema des Kino-Films "Bordertown" mit Jennifer Lopez und Antonio Banderas in den Hauptrollen.

AP/dho / AP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?