HOME

Notlandung in Unterfranken: Absturz auf der Nebenstraße

Dramatische Notlandung in Unterfranken: Ein Sportflugzeug landet mitten in einem Wohngebiet. Die Aktion endet glimpflich, die beiden Insassen werden nur leicht verletzt.

Mitten in einem Wohngebiet ist am Sonntag in Unterfranken ein Sportflugzeug notgelandet. Bei der Landung in Stockstadt am Main wurden der Pilot und seine Copilotin leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher berichtete.

Das Flugzeug musste wegen eines technischen Defekts auf dem Weg von Reichelsheim in Hessen nach Aschaffenburg notlanden. Bei dem Manöver auf einer breiten Straße in dem Wohngebiet streifte die Cessna ein Hausdach, nahm eine Satellitenantenne mit und demolierte am Boden noch eine Straßenlaterne.

Nachdem Anwohner die Polizei gerufen hatten, wurden der 47 Jahre alte Pilot und seine ebenso alte Ehefrau leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Anwohner wurden bei der Notlandung nicht verletzt. Bei den beiden Flugzeuginsassen handelt es sich um ein Paar aus Südhessen, das die Maschine für einen Rundflug gechartert hatte.

Das Kleinflugzeug wurde stark beschädigt. Die Straße wurde wegen der Ermittlung zum Unfallhergang und zur Bergung des Flugzeugs gesperrt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden nach Stockstadt gerufen.

DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?