HOME

Ex-Footballstar: O.J. Simpson kommt womöglich schon dieses Jahr aus dem Gefängnis frei

Seit 2008 sitzt O.J. Simpson wegen zweier Delikte in Haft. Damals war er zu bis zu 33 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nun darf der Ex-Footballstar darauf hoffen, schon deutlich früher entlassen zu werden.

O.J. Simpson - Haftentlassung

O.J. Simpson wurde lange Zeit verdächtigt, seine Ex-Frau und deren Freund ermordet zu haben. Beweisen konnte man es ihm nicht.

Der 2008 wegen eines Raubüberfalls und einer Entführung in Las Vegas zu bis zu 33 Jahren Haft verurteilte O.J. Simpson darf auf eine vorzeitige Haftentlassung hoffen. Man habe für Juli eine Anhörung anberaumt, in der entschieden werden soll, ob der inzwischen seit fast zehn Jahren inhaftierte Ex-Footballstar noch in diesem Jahr aus dem Gefängnis entlassen werde, kündigten die Justizbehörden im Bundesstaat Nevada an. 

Laut des damaligen Urteils muss der mittlerweile 69-jährige Simpson von den 33 Jahren mindestens neun im Gefängnis verbringen. Sollte das Gericht im Juli einer Entlassung auf Bewährung zustimmen, könnte diese laut Medienberichten im Oktober erfolgen. Ein genaues Datum für die Anhörung wurde in der Mitteilung vom Montag nicht genannt. 

O.J. Simpson 1995 von Mordverdacht freigesprochen

Simpson ist einer der berühmtesten Häftlinge der USA. Er war 1995 in einem Aufsehen erregenden Indizienprozess von dem Vorwurf freigesprochen worden, seine Ex-Frau Nicole Brown Simpson und deren Freund Ron Goldman ermordet zu haben. 

In einem Zivilverfahren wurde er später jedoch für den Tod seiner Ex-Frau und ihres Freunds verantwortlich gemacht und zur Zahlung von 33,5 Millionen Dollar Schadenersatz an die Hinterbliebenen verurteilt. 

Das Urteil von 2008 bezieht sich auf einen Überfall in Las Vegas im September 2007: Simpson soll mit bewaffneten Komplizen zwei Andenkenhändler überfallen haben, um sich persönliche Erinnerungsstücke aus seiner Zeit als Footballspieler zurückzuholen. 


mod / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.