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Obduktionsergebnis: Ohne Herzkrankheit hätte Dominik Brunner überlebt

Mit einem gesunden Herzen hätte Dominik Brunner vermutlich die tödliche Auseinandersetzung mit zwei Jugendlichen am Münchner S-Bahnhof Solln überlebt. Davon ist der Sachverständige Wolfgang Keil überzeugt, der das Obduktionsergebnis des Managers am Donnerstag vor dem Landgericht München vorstellte.

Mit einem gesunden Herzen hätte Dominik Brunner vermutlich die tödliche Auseinandersetzung mit zwei Jugendlichen am Münchner S-Bahnhof Solln überlebt. Davon ist der Sachverständige Wolfgang Keil überzeugt, der das Obduktionsergebnis des Managers am Donnerstag vor dem Landgericht München vorstellte. Die Tritte, die Brunner in der Auseinandersetzung gegen Kopf und Körper erhalten hatte, seien zwar lebensgefährlich gewesen, wie durch ein Wunder habe es durch sie aber keine schweren inneren Kopfverletzungen gegeben.

Nach den Untersuchungen gebe es keinen Zweifel, "dass Herr Brunner in Folge eines Herzstillstandes, der sich über ein Herzkammerflimmern entwickelt hat bei einer lange Zeit bestehenden Herzerkrankung verstorben ist", sagte der Gutachter. Der Herzstillstand sei aber nur durch den Kampf ausgelöst worden, sagte er. Dabei habe sowohl die körperliche Komponente als auch die psychische Stresssituation eine Rolle gespielt.

Brunners Herz sei krankhaft vergrößert gewesen. Dadurch habe die Stresssituation und Belastung wohl zusätzliche Schläge ausgelöst. Diese hätten dann das tödliche Herzkammerflimmern verursacht.

APN / APN