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Hamburger Millionärsfrau auf Wiesn: Erst stach sie zu, dann ging sie feiern im P1

Der Fall der Hamburger Millionärsgattin, die auf dem Oktoberfest einen Lkw-Fahrer niedergestochen hat, wird immer bizarrer. Die 33-Jährige feierte offenbar nach der Tat einfach in einer Münchner Nobeldisco weiter.

Von Jens Maier, München

Es geht rund auf der Theresienwiese - und nicht nur in den Karussels. Rund 400 Körperverletzungen in 16 Tagen verzeichnete die Münchner Polizei vergangenes Jahr auf dem Oktoberfest.

Es geht rund auf der Theresienwiese - und nicht nur in den Karussels. Rund 400 Körperverletzungen in 16 Tagen verzeichnete die Münchner Polizei vergangenes Jahr auf dem Oktoberfest.

Es ist die Adresse der Schickeria: In der Nobeldisco P1 in der Münchner Prinzregentenstraße feiern Fußballspieler des FC Bayern und die Münchner Prominenz wie Verena Kerth oder Giulia Siegel. Bei Champagner und Häppchen lässt es sich hier auch der Geldadel gut gehen - wie im Fall einer Hamburger Millionärsgattin. Die 33-jährige Frau eines IT-Managers aus der Hansestadt feierte dort in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach ihrem Besuch auf dem Oktoberfest. Was die anderen Gäste nicht wussten: Zuvor hatte sie einen Mann brutal niedergestochen, ihn lebensgefährlich verletzt. 

Wie die Münchner "Abendzeitung" berichtet, soll die Frau nach ihrer Tat einfach mit Freunden im P1 weitergefeiert haben. Dem Polizeibericht zufolge stach sie am Sonntagmorgen um 1 Uhr auf der Theresienwiese, in unmittelbarer Nähe zum Käferzelt, mit einem Messer auf einen 33-jährigen Lkw-Fahrer ein. Der Lastwagenfahrer erlitt eine Wunde am Rücken, an den Nieren und eine weitere Verletzung am Hals. Anschließend warf die Täterin das Messer weg und verschwand. Eine Fahndung der Polizei blieb zunächst erfolglos.

"War das ein Asylant?"

Zuvor war die Frau im Käferzelt mit einer Gruppe von Personen aneinandergeraten. Wie die Staatsanwaltschaft München bestätigte, war der Auslöser dafür die Anwesenheit von Ex-Fußballnationalspieler Patrick Owomoyela. Nachdem er gegangen war, lästerte die Millionärsgattin: "War das ein Asylant?" Der Streit konnte zunächst geschlichtet werden, doch beim Verlassen des Zeltes eskalierte die Situation. Es soll zu Schubsereien gekommen sein, dann zog die Frau das Messer. 

Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen versuchten Mordes ein. Über eine Gästeliste kam die Polizei auf die Spur der Täterin, hielt sie aber zunächst nur für eine Zeugin. Am Dienstag stellte sich die Frau dann in Begleitung ihres Anwaltes auf einer Münchner Polizeiwache und  gab die Messerattacke zu. Sie will aus Panik gehandelt haben, fühlte sich nach eigenen Angaben bedroht. Der Haftrichter glaubte ihr und stufte die Tat als schwere Körperverletzungen, statt als Mordversuch ein. Dagegen hat die Staatsanwaltschaft zwar Beschwerde eingelegt, doch die mutmaßliche Täterin kam vorerst auf freien Fuß. 

Wann es zum Prozess kommt, ist bislang unklar. Der Lastwagenfahrer wird in einem Münchner Klinikum behandelt und ist außer Lebensgefahr. 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.