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Bis zur Verkündung der neuen Strafe: Pistorius darf im Hausarrest statt im Gefängnis bleiben

Ein südafrikanisches Gericht hat neue Bewährungsauflagen für den früheren Spitzensportler Oscar Pistorius festgelegt. Der 29-Jährige darf weiter im Hausarrest bleiben und muss zunächst nicht zurück ins Gefängnis.

Oscar Pistorius muss zunächst nicht ins Gefängnis

Oscar Pistorius muss zunächst nicht ins Gefängnis

Der frühere Spitzensportler Oscar Pistorius darf vorerst im Hausarrest bleiben und muss nicht zurück in Haft. Der unterhalb der Knie amputierte südafrikanische Ex-Sprinter muss eine Kaution von 10.000 Rand - umgerechtet 640 Euro - zahlen und wird künftig elektronisch überwacht. Das verfügte Richter Aubrey Ledwaba am Dienstag bei einer Anhörung zu neuen Bewährungsauflagen in Pretoria. Pistorius wohnt dort aktuell unter Auflagen im Haus seines Onkels.

Im nächsten Jahr wird neu über Pistorius' Strafe entschieden

Die Auflagen gelten, bis ein Gericht im nächsten Jahr neu über die Dauer von Pistorius' Haftstrafe entscheiden wird.   Dem 29-Jährigen droht wegen der tödlichen Schüsse vom Valentinstag 2013 auf seine damalige Freundin Reeva Steenkamp eine Verurteilung zu mindestens 15 Jahren Haft. Ein Berufungsgericht hatte Pistorius vergangene Woche des Mordes an seiner damaligen Freundin Reeva Steenkamp für schuldig befunden. Die Entscheidung über das neue Strafmaß wird jedoch erst im nächsten Jahr fallen. Pistorius' Anwalt kündigte an, den Fall vor das Verfassungsgericht bringen zu wollen.