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Seit 16 Jahren fehlt jede Spur: Lange Ermittlungen, ein Mammutverfahren, doch Pascal bleibt verschwunden

Ein Gedenkstein soll bald die Erinnerung an Pascal aus Saarbrücken wachhalten, der als Fünfjähriger im Saarland spurlos verschwand. Die Suche nach einem Standort hat gedauert. Denn lange Zeit wollte niemand den Stein aufstellen.

Von Birgit Reichert

Ein Foto des verschwundenen Pascal liegt am 30.09.2011 auf dem Marktplatz in Saarbrücken (Saarland) neben Kerzen.

Ein Foto des verschwundenen Pascal liegt am 30.09.2011 auf dem Marktplatz in Saarbrücken (Saarland) neben Kerzen. 

Fast 16 Jahre ist es her, dass der damals fünfjährige Pascal aus Saarbrücken verschwand. Nach wie vor ist sein Schicksal ungeklärt - seine Leiche wurde nie gefunden. Jetzt bekommt der Junge, dessen Fall bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hat, einen Gedenkstein: Die säulenförmige Stele aus Quarzit wird am 24. Juni am Eingang des Friedhofs der katholischen Kirchengemeinde im saarländischen Schwalbach enthüllt. "Es soll ein Ort des stillen Gedenkens sein", sagt Pastor Hans-Georg Müller.

Zum einen, um an Pascal zu erinnern. Ein Mammutverfahren vor dem Landgericht Saarbrücken hatte nicht klären können, was mit dem Jungen passiert war. In einem mehr als drei Jahre dauernden Indizienprozess wurden alle zwölf Angeklagten 2007 aus Mangel an Beweisen vom Vorwurf freigesprochen, Pascal im Hinterzimmer des Lokals "Tosa-Klause" in Saarbrücken-Burbach vergewaltigt und dann getötet zu haben.

Der Gedenkstein soll aber noch mehr sein: "Er ist im Grund genommen ein Mahnmal für alle verschwundenen und missbrauchten Kinder", sagt der Pastor und fügt hinzu: "Und ein Denkmal gegen das Verschweigen und das Totschweigen. Wir zeigen als Kirche: Es geht auch anders." Dass der Stein jetzt den Segen der Pfarrei "Heilig Kreuz" bekommen hat, ist eine kleine Sensation.

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Denn seit Jahren hat die "Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen" mit Sitz im Westerwald versucht, einen Platz für den in ihrem Auftrag gefertigten Gedenkstein im Saarland zu finden. Vergebens. Nicht nur Saarbrücken habe ihn nicht gewollt, sagt der Vorsitzende Johannes Heibel in Siershahn. Auch aus allen anderen größeren Städten seien nur Absagen gekommen. "Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir waren verzweifelt und enttäuscht."

Mammutverfahren vor dem Landgericht Saarbrücken

So tourte der rund 700 Kilogramm schwere Stein des Siegburger Bildhauers Bruno Harich bereits durch mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. "Auch auf Zeit wollte niemand im Saarland den Stein aufstellen", sagt Heibel. Bis Pastor Müller im Rahmen einer Präventionsschulung seiner Mitarbeiter gefragt wurde. Er und auch die Räte seiner Gemeinde sagten zügig zu. "Es ist traurig, dass die Errichtung des Steines in Saarbrücken und anderen Orten stets abgelehnt wurde", meint der Pfarrer.

Eine Bewertung des Richterspruchs von damals interessiert Pastor Müller nicht. "Es geht nicht um Schuldzuweisungen. Wir klagen nicht an, wir verurteilen nicht, sondern wir erinnern." Es gebe viele Leute, die sagten: "Jetzt gibt es endlich einen Platz, an dem man auch an dieses Kind denken kann", berichtet er.

Sozialpädagoge Heibel ist froh über den gefundenen Ort - rund 30 Kilometer von Saarbrücken entfernt: "Das ist ein guter Abschluss", meint er. "So viele Kinder werden einfach vergessen. Keiner erinnert sich an sie", sagt der Westerwälder, der mit seiner bundesweiten Initiative in den den vergangenen 25 Jahren rund 1000 Betroffene beraten hat. "Pascal wäre auch so ein Kind gewesen. Ohne Gedenkstein wäre er irgendwann einfach aus der Erinnerung weg."

Die Stadt Saarbrücken bestätigt, dass die Initiative von Heibel einen Gedenkstein im Stadtteil Burbach aufstellen lassen wollte. "Dem Anliegen wurde aus rechtlichen und inhaltlichen Gründen nicht entsprochen", teilt die Stadt auf Anfrage mit. Für das Aufstellen von Skulpturen und Mahnmalen im öffentlichen Raum sei der Stadtrat zuständig: Es seien aber keine entsprechenden Anträge bekannt, die in dem Gremium eingebracht worden seien.

Zudem habe es von städtischen Fachleuten und Institutionen, die sich in Saarbrücken mit Gewalt und Kindesmissbrauch beschäftigen, ablehnende Rückmeldungen gegeben. Ein Verein habe mitgeteilt, dass er den persönlichen Bezug, den das Denkmal zu den Opfern herstelle, für unangemessen halte, teilte die Kommune weiter mit.

Hinzu komme, dass das Schicksal von Pascal bislang trotz jahrelanger Ermittlungen und eines Mammut-Prozesses nicht aufgeklärt werden konnte. Dass dem Jungen Schlimmes widerfahren sein muss, steht aber fest: Im Oktober 2003, also noch vor dem Mega-Prozess, war ein Stammgast der Kneipe wegen sexuellen Missbrauchs an Pascal und dessen Freund B.M. zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde rechtskräftig.

Der Stein ist in der Tat ein sehr persönlicher: Die Sätze hat Pascals damaliger Freund 2010 als 15-Jähriger selbst eingemeißelt: "Lieber Pascal, wir beide waren noch so klein, als wir das Allerschlimmste, den Missbrauch an uns Kindern, erleben mussten. Jetzt lebe ich mit diesen schmerzhaften Erinnerungen, die mich nicht loslassen wollen - und du bist nicht mehr da. Ich bewahre dich in meinem Herzen, Dein Freund B.M." Bei der kleinen Gedenkfeier in Schwalbach will B.M. eine Rede halten. Seine erste öffentliche - und unter seinem Namen: Bernhard Müller.

"Mit diesem Stein fange ich sozusagen ein neues Leben an, ein öffentliches Leben", sagt der 22-Jährige. "Ich wollte irgendwann mit dem Versteckspielen aufhören." Und fügt hinzu: "Ich möchte mich halt nicht in diese Opferrolle reinpressen lassen. Ich bin Opfer, keine Frage. Aber ich möchte halt ganz normal sein."

DPA
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